An den Blättern der Jostabeere verfärben sich die Blattadern hell

Auch Josta, Jochelbeere, Rigaze oder Joglbeere genannt, eingekreuzt aus schwarze Johannisbeere, Stachelbeere und der Wildart Ribes.

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Ursachen der „Hellen Verfärbungen“

Das Verfärben der Blattadern ist ein Anzeichen von Nährstoffmangel, vor allem Kalzium-, Magnesium- und Eisenmangel. Ebenfalls kann auch Phosphor- und Stickstoffmangel zu den Verfärbungen führen. Stickstoffmangel ist eher selten, da im Hobbygarten in den meisten Fällen aus Unerfahrenheit der Gärtner zu viel mit Stickstoff düngt.

Ein Problem: Die gleichen Verfärbungen können auch bei Nährstoffüberschuss entstehen. Der Nährstoffüberschuss entsteht durch zu viel Einsatz von Kunstdünger. Der Gärtner, der seinen Düngereinsatz kennt und weiß, dass es besser ist, mehr zu düngen als die Vorgaben, kann davon ausgehen, dass es sich um einen Düngerüberschuss handelt. Viele Gärtner setzen viel zu viel Stickstoff ein, im Glauben höhere Ernteerfolge zu haben, was sich als falsch erweisen kann. Die sicherste Methode ist eine Bodenanalyse durchzuführen, die Kosten für Analysen sind nicht hoch und man ist für die nächste Zeit auf der sicheren Seite was das Düngen betrifft.

Ein Beispiel: In einem Garten GartenBob.de Verwandschaft, hat eine Bodenanalyse ergeben, dass einige Nährstoffe die im Boden sind, die nächsten 50 Jahre reichen.

Die sicherste Methode des Düngen

Der komplette Verzicht von Kunstdünger, beim Einsatz von Komposterde und Mulchen (kein Rindenmulch) kann man nichts falsch machen.

Wasser

Im Normalfall regelt sich der Wasserhaushalt im Boden selbstständig. In einem kultivierten Garten ist dies nicht immer möglich. Beeteinfassungen verhindern, dass sich Regenwasser gleichmäßig auf der Gartenfläche verteilt, da ein Teil des Wasser abgeleitet wird. Oberflächenversiegelung durch Wege, Bodenabdeckungen für die Grillecke verhindern ebenfalls eine gleichmäßige Wasserverteilung. Rasenflächen verdichten den Boden ebenfalls erheblich, dazu entstehen durch Baulichkeiten ebenfalls Wasserabsenkungen.

Bei langer Trockenheit ist der Mensch der größte Störfaktor, der zwar fürs neuste Mobiltelefon und den größten Fernseher Geld übrig hat, aber wenn es um einen Tropfen Gießwasser geht spart, spart und spart. Es sollte bei großer Trockenheit ausgiebig und regelmäßig gegossen werden, ein paar Kubikmeter Wasser dürften letztendlich finanziell nicht ins Gewicht fallen.

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