Biostrom auch im Garten nutzen

Eine Vielzahl von Haushalten nutzt Biostrom und im herkömmlichen Garten der sich ans Haus anschließt, wird dann automatisch auf Biostrom zurückgegriffen. Haushalte und Wohnungen ist das eine, aber es gibt bundesweit noch die organisierten Kleingärtner, die in 20 Verbänden mit 15 000 Kleingartenvereinen sowie ca. eine Million Kleingärten, die von rund fünf Millionen Gartenfreunden genutzt werden. Alle diese haben sich Nachhaltigkeit sowie Natur- und Umweltschutz auf die Fahne geschrieben und sollten den Vorteil von Biostrom nutzen. Zu den Kleingärtner gesellen sich noch die privaten Kleingärtner, Wochenend- und Landhausnutzer.

Biostrom im Garten

Es gibt noch eine Gruppe von Naturliebhaber, für die Ökostrom in Betracht kommt, so gibt es alleine in Deutschland weit über 1200 Campingplätze, setzt man als Durchschnitt eine Zahl von 200 Zelten zugrunde, macht das 240 000 Stromverbraucher (nur vermutete Zahl-keine Statistik gefunden) dazu kommen noch Wohnwagen und Wohnmobile. Es gibt auch immer noch viel zu viele Haushalte, die Ökostrom noch nicht nutzen, würden alle zusammen vom Kleingärtner, Wochenendhausbesitzer, Camper und Hausbesitzer Ökostrom nutzen, könnten eine Menge Braunkohle- und Atomkraftwerke abgeschaltet werden. Voraussetzung ist, das die Erzeuger sich Abstimmen, um den Ökostrom sinnvoll zu produzieren. Es muss aus Biomasse kein Strom produziert werden, wenn Wind und Sonne die Energieversorgung übernehmen können, die Biomasse kann den Strom erzeugen, wenn kein Wind weht oder keine Sonne scheint.
Biostrom wird auch als Ökostrom bezeichnet und greift auf regenerative Energiequellen wie Wind- Wasserkraft, Sonnenergie sowie Biogas zurück.

Warum Biostrom?

Mit Biostrom leistet man einen Beitrag, unsere Umwelt zu schützen und es ist damit ein Schritt in eine saubere Zukunft. Bei den Lebensmitteln und Konsumwaren achtet eine große Anzahl von Verbrauchern auf Bio- und Ökoprodukte, nicht zu vergessen die Elektrofahrzeuge, warum nicht auch bei der Elektroenergie. Es wird immer wichtiger mit unseren Ressourcen nachhaltig umzugehen. Als Energieverbraucher sollte man seinen Beitrag für eine saubere Umwelt leisten und das beste ist beim Umstieg auf Biostrom, man muss nur Umsteigen und sonst nichts weiteres tun.

Auf zertifizierte Gütesiegel achten

Die Anzahl der Biostromanbieter nimmt immer mehr zu, um den Markt transparenter für den Verbraucher zu machen und die Angebote sowie ihre Qualität übersichtlicher zu gestalten, kann man auf die Biostrom – Gütesiegel und Zertifikate zurückgreifen.

Beim deutschen Umweltbundesamt gibt es einen Herkunftsnachweisregister, dort kann ein spezieller Nachweis über die Herkunft der Art der Energie bescheinigen lassen.

RECS-Zertifikate, dabei handelt sich um eine Organisation, dessen Ziel die Förderung von regenerativer Energie ist. Ein sehr wichtiges Siegel für Biostrom, ist das TÜV-Siege, es wird an Stromanbieter vergeben die, die Vergabekriterien für erneuerbarer Energie erfüllen. Der Anbieter muss mit 100% erneuerbarer Energie arbeiten, dabei dürfen maximal 50% aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen stammen. Grüner Strom Label e.V. wurde von mehren Umwelt-, Verbraucherschutz-, und Naturschutzverbänden gegründet. OK Power vergibt der Verein Energie Vision e.V., er ist eine Unterorganisation des Öko-Institut e.V. der nordrhein-westfälischen Verbraucherzentrale. Ein Wechsel zum Biostrom ist auch ein Vorteil für den eigenen Geldbeutel. Um den besten Ökostromanbieter zu finden sollte man sich unter www.biostromvergleich.de informieren.

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