Brombeere – Ranken haben orangerote bis dunkle Flecken

Wenn sich an den Ranken der Brombeere Flecken bilden, kann es zu den verschiedensten farblichen Veränderungen der Flecken kommen, von orangerot, dunkelrot, braun bis fast schwarz.

Bei der Suche nach der Ursache sollte sich nicht unbedingt an der Farbe festgehalten werden, da sich bei jeder Pflanze der Schädlings- bzw. Krankheitsbefall farblich anders auswirkt. Um die genaue Ursache herauszufinden, sollten die Ranken über einen längeren Zeitraum kontrolliert werden, um den Unterschied zu finden, ob es sich um einen Schädling oder Krankheitserreger handelt.

Ruten- bzw. Rankenkrankheit, Pilzbefall

Es bilden sich rötliche Flecken von bis zu 2 cm Größe, im Mittelpunkt bräunlich, der Rand ist rot. Durch den Befall leidet der Wuchs und die Qualität der Beeren, die erkrankten Triebe sterben mit der Zeit ab.

Vorbeugen gegen den Befall ist das Besprühen mit Schachtelhalmsud mit Rainfarntee, ein ausreichendes Auslichten und das Hochbinden junger Ranken sollte durchgeführt werden. Ist ein Befall zu erkennen, sollten befallene Ruten entfernt und vernichtet werden.

Weiter können bei der Rankenkrankheit schwarze bis violette Flecke entstehen, später bilden sich schwarze Fruchtkörper, bei extremen Befall führt dies zu einem Absterben der Pflanzen. Eine Bekämpfung des Pilzbefalls kann mit Pilzspritzmittel erfolgen, neben dem regelmäßigen Besprühen mit Schachtelhalmsud können die Pflanzen mit Brennnesseljauche besprüht und gegossen werden, dies führt zu einer Kräftigung der Pflanzen.

Himbeere Flecken Virus

Der Befall ist erkennbar, dass sich am Blattrand schmutzige gelbe, flächige Aufhellungen bzw. Nekrosen bilden. Es können an den Trieben ebenfalls Deformationen und damit farbliche Veränderungen auftreten. Eine Bekämpfung mit chemischen Mitteln ist nicht möglich, die Pflanze kann mit Brennnesselsud gekräftigt werden. Verstärkt sich der Befall sollten die Pflanzen entfernt und vernichtet werden.

Himbeerrutengallmücke

Die Gallmücke legt ihre Eier unter die Rinde, die rötlichen Larven zerstören die Kambium- und Korkschicht der Rinde. Erkennbar ist der Befall durch kugelige Gallen an den Ruten. Befallene Ruten und Seitentriebe sollten entfernt werden.

An den Ruten bilden sich bräunliche Verfärbungen um entstandene Rissstellen, bei starker Fraßtätigkeit kann es zum Absterben der Ruten kommen. Der Befall durch die Gallmücke fördert den Befall durch die Rutenkrankheit, es sollten die selben Maßnahmen wie bei dem Befall der Ruten- und Rankenkrankheit erfolgen.

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