Chemie für den Frühling

Bald ist es soweit, die ersten Sonnenstrahlen und schon geht es in den Garten. Es beginnt das Frühlingserwachen, der Kampf gegen die Natur geht los.

Pestizide, Eier und Fleischskandal sind schon wieder vergessen. Weiter gehts mit Untkrautex, Moosentferner, Algenfrei und so weiter, die Hauptsache ist die Chemie stimmt.

Rechnet man mit rund 6000 Grundstücken und 1000 Kleingärten nur anhand einer Kleinstadt wie Aschersleben (Sachsen-Anhalt) und jeweils 1kg, macht das 7 Tonnen Chemiebelastung.

Das würde ausreichen um ein ganze Naturschutzgebiet zu verseuchen. Den meisten Leuten ist das egal, Hauptsache ihre Grundstücke und Gärten bleiben sauber.

Es geht auch anders!

Beispiel Blattläuse an Rosen. Die einfachste Methode ist in der Nähe der Rose eine Brennnessel wachsen zu lassen, da freuen sich die Blattläuse und die Marienkäfer sind auch nicht mehr weit weg, um die Läuse zu fressen.

Ein weiterer Feind des Garten ist das Moos. Anstatt die Chemiekeule einzusetzen, wäre es doch besser, das Moos mit einem Spachtel zu entfernen und an einem schattigen Plätzchen eine Moosecke anzulegen. Das bedarf noch nicht einmal viel Arbeit. Ein paar Steine und Holzstücke, fertig ist das Minibiotop.

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