Einlegegurken im Garten

Selbst angebaute Einlegegurken sind kräftiger im Geschmack als die meisten gekauften. Das liegt daran, dass die Gurken viel länger wachsen und reifen können als die vom konventionellen Bauern. Das liegt daran, dass im konventionellen Gurkenanbau extrem gedüngt wird, auch der verwendete Dünger ist stärker als der den Otto-Normalverbraucher im Handel erhält. Zu den gekauften Gurken kommen dann noch ein Vielzahl von Schädlings- und Unkrautvernichtungsmitteln hinzu. Wie alle Gurkenarten gehört auch die Einlegegurke zur Familie der Kürbisgewächse.

Boden- und Standortansprüche

Gurken sind wärmebedürftig und windempfindlich, der Boden sollte ausreichend mit organischen Material versehen sein. Die Pflanzen sollten immer mit ausreichend Wasser versorgt werden so werden Wachstumsschäden verhindert.

Einlegegurken

Von der Aussaat bis zur Ernte

Ins Freiland kommen die Samen nach den Eisheiligen (15.5.) es dauert ca. 6 bis 10 Tage bei Bodentemperaturen von 15 bis 20 °C. Wenn die Pflanzen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorgezogen werden erfolgt das Auspflanzen ebenfalls nach den Eisheiligen. Ist es nach den Eisheiligen im Freiland noch zu kalt, sollte das Auspflanzen später erfolgen. Werden die Gurken in Reihe gepflanzt sollte der Abstand 50 Zentimeter betragen. In der Breiten sollte ca. 1 Meter gewählt werden. Geerntet werden kann ab Juli je nachdem welche Gurkengröße gewünscht ist. Die Gurken können auch mit Mulch umgeben werden (kein Rindenmulch), dieser sorgt zusätzlich für eine Nährstoffversorgung und schützt den Boden vor dem zu schnellen austrocknen. Gurken können ebenfalls mit Gartenflies abgedeckt werden.

Salatgurken sind einjährige Pflanzen, sie können rankend oder liegend wachsen. Die Länge der Pflanzen richtet sich nach Sorte und Standortbedingungen und kann bis vier Meter wachsen. Ist im Garten nicht genügend Platz lassen sich die Pflanzen auch in Kreise legen,dabei kann die Richtung mit einem Stock vorgegeben werden. Günstig ist der Anbau von Gurken auf Hoch- und Hügelbeeten. Für den Mischkultuanbau eignen sich Sellerie, Salat, Erbsen und Bohnen nicht vertagen sich die Pflanzen mit Kohlsorten, Tomaten sowie Radieschen.

Die ursprüngliche Heimat der Pflanze soll in Indien sein wo diese 1500 v. Chr. Schon erwähnt wurde. In Deutschland wird die Gurke seit dem Mittelalter angebaut. Heute ist die Gurke in allen warmen Gebieten zu finden.

Die Gurke als Heilpflanze

Gurken haben eine umfassende Heilwirkung und helfen bei Akne, Blasensteine, senken den Blutzucker, helfen bei Brandwunden, Diabetes, Hautentzündungen, Nierensteine und Verstopfungen. Im weiteren ist sie blutreinigend, entgiftet und harntreibend.

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