Garten und Job gemeinsam meistern

Einen Vollzeitjob der alles abverlangt und trotzdem einen schönen naturnahen Garten haben: Geht das? Ja.

Eine Vielzahl von Jobs sind sehr zeitintensiv, da ist nach acht Stunden Arbeit noch lange nicht Schluss. Flexibilität ist angesagt, dazu kommen oft Auswärtstermine, Meetings und gesellschaftliche Verpflichtungen, da bleibt nicht viel Zeit für die Pflege des eigenen Gartens. Ein Garten in seiner Vielfalt braucht Pflege und dazu benötigt man Zeit. Ist diese Zeit knapp bemessen stellt sich die Frage: Wie soll ich das alles schaffen?

Wäre die Möglichkeit einen Gärtner zu beschäftigen, was nicht jedermann Sache ist, einen Fremden in seinem Garten arbeiten zu sehen oder die Chemiekeule, um all den Wildpflanzen und Schädlingen Paroli bieten zu können. Eine weitere Möglichkeit wäre den Garten so zu gestalten, dass der Arbeitsaufwand sehr gering ist. Rasenfläche, einige Koniferen und das ist dann auch alles, allerdings dürfte der Erholungseffekt und Wohlfühleffekt gleich null sein. Der Garten ist eben da und mehr nicht, weil er einfach dazu gehört. Der Arbeitsaufwand beschränkt sich aufs wöchentliche Rasenmähen, Unkrautex versprühen und Chemiedünger aufzutragen.

So sollte oder muss es nicht sein

Es geht auch anders, indem man sich die „Stillen Helfer“ zum nutzen macht. Mit diesen Helfern ist es möglich den Garten naturnah zu gestalten ohne, dass das Unkraut alles überwuchert oder die Pflanzen aus Nährstoffmangel die Köpfe hängen lassen. Man setzt Produkte ein, dessen Natürlichkeit vorausgesetzt die Umwelt nicht belasten. Man benötigt ein komplettes Sortiment von hochwertigen qualitativen Produkten. Es muss einfach alles umfassen, vom Gartendünger, Blumenerde, Pflegeprodukten und Pflanzenschutzmitteln. So ist der Kopf frei und die Gartenarbeit macht sich, fast schon, von alleine.

Garten und Job

Da kann man sich zurücklehnen und braucht keine Angst zu haben, dass der eigene Garten zum Chemie verseuchten Objekt wird. Mit Naturdünger und dem damit verbundenen Einsatz von organisch-biologischen Produkten ist man auf der richtigen Seite. Man liegt im richtigen Trend und das nicht nur im eigenen Garten sonder weltweit. Die reine Chemiekeule ist „out“ und unter der Produktanwendung von Compo-Hobby.de ist man auf der richtigen Seite.

Anwendung von Bio-Produkten im Garten

Der Einsatz von Bio-Produkten im Garten entlässt den Gärtner nicht aus der Verantwortung. Diese müssen auch kontrolliert eingesetzt werden, schließlich ist ein Fliegenpilz im Wald auch Bio und: Würde man diesen essen? Der Einsatz von Bioprodukten hat einen großen Vorteil gegenüber den künstlich hergestellten Produkten, zwar müssen die Bioprodukte auch industriell hergestellt werden, aber die Grundstoffe stammen aus der Natur.

Was befindet sich in Naturprodukten für den Garten?

In Schädlingsbekämpfungsmitteln werden Wirkstoffe wie Rapsöl und Natur-Pyrethrum verwendet. Natur-Pyrethrum gegen die Schädlinge wird den Tanacetum-Arten gewonnen. Hauptsächlich werden Chrysanthemen verwendet, der Wirkstoff befindet sich auch in Wucherblume, Mutterkraut, Falsche Kamille, Zierkamille und Fieberkraut, um nur einige zu benennen. So wird in Unkrautvernichtungsmitteln Pelargonsäure verwendet, diese lässt sich aus den Storchenschnabel Gewächsen entziehen. Bei Bio-Erde ist darauf zu achten, dass diese ohne Torf hergestellt wurde. Als Düngerzusatz sollten reine organische Stoffe wie die Exkremente von Seevögeln und anderen in der Natur verfügbaren Stoffen verwendet werden.

Naturdünger

Naturdünger wird aus Bio-Stoffen hergestellt, trotz alledem gilt:

  • Weniger ist besser als mehr

Wenn Pflanzen nicht richtig wachsen ist der Erste Gedanke, Nährstoffmangel. In den meisten Fällen ist das auch der Fall, trotz alledem sollte Dünger auch, wenn es sich um Bioprodukte handelt, kontrolliert eingesetzt werden. Auch mit Naturdünger kann man die Pflanzen mit Nährstoffen überversorgen, was auch zu Wachstumsstörungen führen kann. Auf der sicheren Seite ist der Gärtner vor dem Einsatz von Dünger eine Bodenanalyse zu machen. Solche Analyse ist aussagekräftig, was dem Boden fehlt oder welche Stoffe zu viel im Boden sind. Eine Bodenanalyse einmalig durchgeführt ist über Jahre aussagekräftig.

Tulpen im Garten

Welche Produkte können dem Gärtner Arbeit abnehmen?

  1. Langzeitdünger – Versorgt die Pflanzen über einen längeren Zeitraum mit Nährstoffen. Die Nährstoffe werden dosiert und pflanzenschonend je nach Witterungsverlauf freigesetzt.
  2. Pflanzenschutzmittel – Werden bei Pilzerkrankungen, zur Insektenbekämpfung, gegen Schnecken und Moos sowie Unkraut eingesetzt. Beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht alle mit einem male eingesetzt werden. Auch beim Einsatz von Bio-Produkten sollte die Gebrauchsanweisung beachtet werden.
  3. Schädlingsbekämpfungsmittel – Kommen zum Einsatz bei Ameisen, Ratten, Mäusen und sonstigen Ungeziefer. Beim Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmittel ist darauf zu achten, dass im Vorfeld die Ursache beseitigt wird wodurch die Schädlinge angezogen werden.
  4. Blumenerde –  Blumenerde sollte je nach Pflanzenart eingesetzt werden, da die Zusammensetzung auf die Pflanzen abgestimmt ist.

Vorbeugende Gartengestaltung

So praktisch alle Hilfsmittel sind, so kann schon bei der Gestaltung des Gartens viel Arbeit gespart werden. Pflanzenkombinationen können verhindern das sich Schädlinge im Garten breit machen können. Bei der Auswahl der Pflanzen sollte die Bodenbeschaffenheit sowie die Standortbedingungen beachtet werden. Eine Moorbeetpflanze auf Sand gesetzt wird nichts, da kann man düngen so viel man will. Viel Arbeit lässt sich sparen, wenn der Garten naturnah gestaltet wird. Der Pflegeaufwand einer naturbelassenen Hecke ist geringer als bei einer Liguster oder Buchsbaumhecke, die einen regelmäßigen Schnitt benötigen. Bei allen Arbeiten sollte man nicht zu verbissen herangehen, auch Wildpflanzen gehören zur Natur und ein paar Löwenzahnpflanzen auf den Rasen machen aus dem Garten nicht gleich eine Wildnis und eine Blattlauskolonie zerstört nicht gleich die ganze Pflanzenwelt im Garten.

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