Gartenerde

Ein umfassender Begriff, aber wohl das wichtigste was wir neben Wasser und Luft auf unseren Planeten haben und davon haben wir nicht all zuviel. Jedenfalls nicht so viel, was durch die Menschheit noch nicht vergiftet wurde.

Ob die Gartenerde für den Rasen, Bäume oder Gemüsebeete genutzt wird spielt keine Rolle, haben Sie immer Achtung vor ihr. In einem naturnahen Garten der ohne Kunstdünger und Unkrautvernichtungsmittel auskommt, mit Kompost und Mulch gedüngt wird, kann sich die Erde wohl fühlen, dort wird der Gartenerde genügend Achtung entgegen gebracht. In einem naturfeindlichen Garten der mit Kunstdünger und Unkrautvernichtungsmitteln überhäuft wird, wird die Erde langsam aber sicher vergiftet und irgendwann unbrauchbar zumindest was das Wort Erde betrifft.

Wenn die Gartenerde verseucht wird

Noch schlimmer ist die zunehmende Grundwasserverseuchung die durch Überdüngung entsteht, dass sind nicht nur die konventionellen Bauern die flächendeckend mit Gülle sowie Herbiziden und Pestiziden Boden und das Grundwasser belasten. Einen großen Anteil tragen auch die Kommunen, Haus- und Gartenbesitzer die ebenfalls nicht gerade sparsam mit Chemikalien umgehen, immer unter dem Aspekt, es muss ja alles sauber sein und Tonnen von Moosentferner, Unkrautvernichter und Schädlingsbekämpfungsmittel einsetzen. In Parkanlagen und auf Grünflächen soll doch alles schön blühen und da wird natürlich ordentlich gedüngt und das nicht mit natürlichen Stoffen sondern mit Kunstdünger.

Es gibt unzählige Straßen, Wege und Plätze die mit Schildern versehen sind „Eingeschränkter Winterdienst“. Warum werden nicht Schilder aufgestellt „Eingeschränkte Wildpflanzenbekämpfung“ oder „Naturbelassener Weg“?

Die Gartenerde schützen

Noch eine Möglichkeit um den Boden zu schonen ist das unsinnige Rasenmähen, wie wäre es mit „Naturbelassene Fläche es wird nur noch ein oder zweimal im Jahr gemäht“ und das nicht mit einem Rasenmäher sondern mit einer Sense. Stellt man sich vor wie viele Rasenmäher mit Transportern durch die Gegend gefahren werden müssen, dass Benzin das verbraucht wird ist das erschreckend. Eine Sense und Harke lässt sich mit der Hand bewältigen, aber um eine Sense benutzen zu können braucht man Fachwissen einen Rasenmäher zu schieben braucht man keins. Schließlich benötigt man für einen Kinder- oder Handwagen auch keinen Führerschein.

Im eigenen Garten ist nur ein Schritt nötig.

Der absolute Verzicht auf Chemie!

Foto 1 zeigt einen Boden der konventionell behandelt wurde, auf diesen sind keine Humusbestandteile erkennbar, Foto 2 zeigt einen Boden der naturbelassen mit Komposterde und gelegentlich gemulcht wird. Dieser Boden hat genügend natürliche Nährstoffe und stellt keine Gefahr für die Umwelt dar. Im Herbst darf das Laub auf diesem Bett natürlich liegen bleiben.

Gartenerde die konventionell behandelt wurde.

Gartenerde die konventionell behandelt wurde.

Gartenerde mit viel Humsanteilen.

Gartenerde mit viel Humsanteilen.

Man braucht keine Bioprodukte kaufen, wenn der Boden auf dem eigenen Grundstück mit Chemie regelrecht vergewaltigt wird.

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