Maulwurf und Wühlmaus

Beide Tiere werkeln sich so lange unter der Erde durch bis sie ein Gangsystem angelegt haben, welches ausreicht ihren Nachwuchs zu versorgen. Ein Maulwurf zeigt an, das der Gartenboden in Ordnung ist. Des weiteren richtet ein Maulwurf (außer den Hügeln) keine Schaden an.

Der Unterschied zwischen Maulwurfs,- und Wühlmaushügel lässt sich leicht erkennen. Maulwurfshügel hat eine Öffnung nach oben, ein Wühlmaushügel hingegen hat die Öffnung zur Seite. Öffnet bei einer Wühlmaus den Hügel bis zum Loch wird sie ihn nach kurzer Zeit wieder verschließen.

Beide Tiere vertragen keinen Lärm von Oben. Auf bespielten Fußballplätzen wird man selten einen Hügel finden Wer ohne Fallen und Gift die Tiere vertreiben will kann auf ein einfaches Hausmittel zurückgreifen.

Holundersud: Holunderblätter bzw. Stiel zerkleinern und in ein Fass geben, nach ein paar Tagen fängt der entstandene Sud an extrem zu riechen, diesen einfach auf die Beete gießen und nach mehrmaligen Anwendung verziehen sich die Tiere.

Haare: In die Laufgänge ein paar Büschel Menschenhaare geben, dies gibt es beim nächsten Friseurbesuch gratis.

Blechdose: Flaschen schräg in die Erde eingraben oder aufgehängte Blechdosen klappern lassen.

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Ich bin Roland Kühne der Autor von GartenBob.de. Hier finden Sie viele nützliche und interessante Gartentipps. Sie finden mich auch auf Google+

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Die Hügel von Wühlmäusen sind flach, kleiner oder sogar kaum vorhanden. Die Gänge sind hochoval, relativ gerade und flach unter der Oberfläche. Die Wühlmaus beißt, nagt sich durch den Boden, daher wenig Auswurf.
    Der Maulwurfhügel ist wesentlich höher und rund, der Eingang ist in der Mitte oben – der Maulwurf schaufelt die Erde nach oben aus diesem Loch. Es gibt meist mehrere gleichgroße Hügel in gleichmäßigen Abständen. Das Loch geht senkrecht nach unten, Die Gangform queroval, kleiner als bei der Wühlmaus, in unterschiedlichen Tiefen und kreuz und quer.

    Die Wühlmausbekämpfung ist sehr schwierig, Fallen sind nicht leicht richtig aufzustellen und dürfen nicht die Spur von Fremdgeruch haben, Köder sind unzuverlässig und gefährlich für andere Tiere, Haustiere oder Kinder, Ultraschall wird zwar immer noch verkauft, hilft aber gar nicht, Hausmittel wie Pflanzenjauche helfen vielleicht kurzfristig, eine Kaiserkrone oder Narzissen werden nicht so gerne angefressen, aber die Tierchen machen dann auch nur einen Bogen darum, Karbid erreicht nicht schnell genug alle Gänge und ist auch nicht ganz ungefährlich für den Benutzer.
    Katzen sind dagegen die älteste und zuverlässigste Bekämpfung und Wildtiere wie Eule und Marder sind ebenfalls im ländlichen Garten erfolgreich.
    Die professionelle Bekämpfung der Wühlmäuse erfolgt durch die Einleitung von Auspuffgasen mitels flexibler Metallschläuche in die Gänge.

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