Unkraut entfernen – Worauf man verzichten sollte

Die Gartensaison läuft und viele Gärtner sind bereits aktiv mit voller Leidenschaft in ihren Gärten unterwegs. Doch wie jedes Jahr um diese Zeit kommt auch das Unkraut wieder zum Vorschein und gedeiht an allen Ecken und Kanten. Was nun? Tipps und Mittel gibt es für die Entfernung mehr als genügend, allerdings wirkt sich nicht jede Gegenmaßnahme positiv dabei aus, ganz im Gegenteil. Wir haben einige wichtige Tipps zusammengestellt, die man unbedingt beachten sollte.

Löwenzahn Weg

Auf Salz und Essig verzichten

Gerade entlang von Gartenwegen, Zäunen oder auf Terrassenflächen und Garageneinfahrten greifen viele Leute zu Salz oder Essig. Hierbei handelt es sich um bekannte Hausmittel, die auch helfen das Unkraut zu beseitigen, allerdings wird sehr häufig eine zu hohe Menge verwendet, was sich in mehrerlei Hinsicht negativ auswirken kann. So gelangt ein Teil des Salzes zwischen die Fugen, setzt sich dort mit der Zeit immer weiter ab und in Verbindung mit Feuchtigkeit ist dies keine gute Kombination für Holz, Steine oder Beton, diese Materialien nehmen dadurch sogar schaden und müssen eventuell sogar ausgetauscht werden.

Das Unkraut zu verbrennen wirkt nur kurzfristig

Viele Leute greifen bei der Bekämpfung des Unkrautes besonders im Bereich von Einfahrten und Gehwegen zum Gasbrenner. Kurzfristig mag man das Unkraut damit beseitigen können, jedoch ist es nur eine temporäre Lösung, da sich die Wurzeln immer noch in der Erde befinden. Weiter darf hierbei die Geruchsbelästigung nicht vergessen werden und eine mögliche gesundheitliche Gefährdung.

Auf chemische Unkrautvernichter verzichten

Schaut man sich in den Baumärkten und Garten-Centern um, so gibt es dort eine große Palette an Unkrautvernichtern zu kaufen, für fast jedes Unkraut gibt es die passende Chemiekeule. Es mag sein, dass diese Mittel kurzzeitig helfen und im ersten Moment dem Hobby-Gärtner viel Zeit ersparen, dennoch sollte Sie sich überlegen, ob diese Methode wirklich die beste für ihren Garten ist, denn eines dürfen Sie hierbei auf keinen Fall vergessen, mit Unkrautvernichtern auf chemischer Basis kontaminieren Sie auch ihren eigenen Garten oder etwas anders ausgedrückt, der Garten wird damit punktuell verseucht, was sich über einen längeren Einsatz jedoch auf die gesamte Gartenfläche auswirken kann.

Nicht zu vergessen sind hierbei mögliche gesundheitliche Folgen für Mensch, Tier, Insekten und Pflanzen. So mag das perfekte Mittel gegen Gänseblümchen oder Löwenzahn für den geliebten Rasen geben und diese verschwinden bereits nach kurzer Zeit ohne viel Arbeit, spielen jedoch nach kurzer Zeit ihre Kinder, Enkel, Hund oder Katze darauf, so brauchen Sie sich mitunter nicht zu wundern, wenn sich eventuelle Symptome (Übelkeit, Kopfschmerzen, usw.) bemerkbar machen.

Sich über das jeweilige Unkraut informieren

Dies ist eine sehr wirksame Methode, um das Unkraut langfristig zu vertreiben. So sind wir im Ratgeber von Immowelt auf eine interessante Artikel gestoßen, der sich ebenfalls mit dieser Thematik beschäftigt. Sehr nützlich finden wir den Tipp mit den Bodendecker, so haben wir selbst bereits seit länger Zeit sehr gute Erfahrung mit dieser Art der Bepflanzung gemacht. Anstatt in regelmäßigen Abstände mühsam das Unkraut zu bekämpfen, so pflanzt man einmalig verschiedene Bodendecker und diese vermehren sich dann von ganz alleine. Mit der Zeit überdecken diese den gesamten Boden und das Unkraut hat kaum noch eine Möglichkeit zu sprießen.

Bodendecker

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