Verrottet Kompost schneller mit der Zugabe von Steinmehl?

Im wesentlichen ja, da sich auf Grund der enthaltenen Spurenelemente die Bodenstruktur im Komposthaufen verbessert und Würmer und Co. bessere Bedingungen haben. Allerdings dürfte bei der herkömmlichen Kompostierung im Garten es keine Rolle spielen, ob der Kompost 1 Jahr oder 1 Jahr und 2 Monate benötigt, um zu verrotten. Um einen ordentlichen Verrottungsprozess zu erreichen müssen einige Bedingungen erfüllt sein.

Das größte Problem im Komposthaufen sind zu große Bestandteile des Materials, die großen Zwischenräume verhindern die Verbindung der einzelnen Materialschichten. Eine Vielzahl von Mikroorganismen die zur Verrottung Beitragen machen ihren Job nur wenn das Material eng aufeinander liegt.

Der Ablauf in einem Komposthaufen erfolgt auf einer Vielzahl von Bio- Prozessen, dazu gehört die richtige Temperatur, diese entsteht durch Bio- chemische Reaktionen, kann aber durch Witterungseinflüsse oder menschlichen Eingriff beeinflusst werden.

Kompost Steinmehl

Eine konstante Innentemperatur sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Verrottungsprozesses. Zu große Zwischenräume unterbrechen den Verrottungsprozess, daher sollte das Material kleingeschnitten werden. Ist eine sehr schnelle Kompostierung erwünscht, muss die Kompostmasse alle 4 bis 6 Wochen umgeschichtet und vermischt werden, für den herkömmlichen Komposthaufen lohnt sich der Aufwand des ständigen umschichten nicht.

Welcher Komposter ist der Beste?

Seit der Biowelle haben sich eine Vielzahl von Geschäftsleuten so ihre Gedanken gemacht, wie kann man mit Kompostern schnelles Geld verdienen. Der Schnellkomposter, der noch schnellere Thermokompsoter und was sich dem Kunden noch so zu verkaufen lässt. Dabei ist nicht das Material ausschlaggebend aus dem der Komposter gefertigt ist, sondern mit welchen Materialien dieser gefüllt wird und wie diese geschichtet sind.

Der Kompostiervorgang läuft selbstständig ab, Mikroorganismen, Asseln, Würmer u.a. stellen sich von selbst ein. Hat man einen neuen Kompostplatz angelegt, sollte man von einem alten Kompostplatz verrottetes Material in den neuen Komposter geben, dies beschleunigt den Start des neuen Komposthaufens. Um der Umwelt etwas gutes zu tun legen sich immer mehr Gartenfreunde Komposter zu, allerdings, wer sich einen Kunststoffbehälter in den Garten stellt, hat nicht gerade ein gutes Umweltbewusstsein.

Dieser rechtfertigt sich nur, wenn eine Vielzahl von Essensresten kompostiert werden und sich Nager sowie andere Tiere am Essen bedienen würden.

Kompost Laub

Je komplizierter man an das Problem herangeht, je mehr Probleme stellen sich ein. Einfach die verschiedenen Materialien Schichtweise einfüllen und in aller Ruhe kompostieren lassen. Die Betonung liegt auf verschiedene Materialien, wer im Herbst seinen Komposter komplett mit Laub füllt oder den Rasenschnitt einer 200 m² großen Wiese mit einem mal einfüllt, hat sich nicht daran gehalten, alles Schichtweise einzufüllen und macht diesen Fehler nur einmal. Alles über Kompost findet man bei GartenBob.de, einfach in Suche Komposthaufen eingeben und sich durcharbeiten. Noch ein Tipp, ganz einfach funktionieren Hoch- und Hügelbeete bei der Kompostierung.

Für viele Gartenfreunde ist Laub das größte Problem im Garten, muss es aber nicht, Laub ist das Gold des Gartens. Laub kann sinnvoll genutzt werden, die Natur liefert es gratis und dient zur Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen.

Die aufgeräumte Gesellschaft hat das Laub zum Feind Nummer 1 gemacht und kippt lieber Tonnen von Kunstdünger in ihren Lebensraum, dieser verseucht dann auch noch das Grundwasser.

Laub ist ein wichtiger Rohstoff, alles über sinnvolle Verwertung von Laub findet man bei GartenBob.de, einfach in Suche „Laub sinnvoll nutzen“ oder „Laub das Gold des Gartens“ eingeben. Der Rasenschnitt ist auch kein Abfall und lässt sich zum Mulchen einsetzen, in kürzester Zeit ist vom Rasenschnitt nichts mehr zu finden.

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