Welchen Rasen-Typ wählen?

Wer die Wahl hat hat die Qual welcher Rasentyp gewählt wird. Bei der Auswahl sind viele Komponenten zu beachten.

Um zu vermeiden das Unkraut im Rasen wächst ist schon im Vorfeld bei der Bodenvorbereitung einiges zu beachten. Wichtig ist, das die Fläche absolut frei von Wildpflanzen ist. Wird abgelagerte und gesiebte Erde angefahren ist das nicht so problematisch, als aus einer wilden Fläche eine ordentliche Rasenfläche anzulegen.

Standortbedingungen für den Rasen sind wichtig

Ein wichtiger Faktor sind die Standortbedingungen, ist der Garten in einem Neubaugebiet ist es wesentlich einfacher auch später den Rasen Unkraut frei zu halten, als wenn das Grundstück neben einer Wild- oder Streuobstwiese liegt sowie neben einer verwilderten Landschaft, da Wildpflanzensamen keine Zäune kennt.

Ist die Zeit für die Rasenpflege begrenzt, sollte bei der letzteren Variante Wild- oder Streuobstwiese entweder gleich ein Sport-, und Spielrasen oder eine Blumenwiese gewählt werden. Bei diesen Rasentypen ist es nicht so wichtig wenn sich Löwenzahn oder Gänseblümchen ansiedeln.

Bei der Wahl von Zierrasen hat man es später schwer den Rasen von Wildpflanzen frei zu halten, zumindest wenn nicht Unmengen von Unkrautvernichtungsmitteln verwendet werden sollen oder eine Menge Pflegeaufwand bei der Unkrautbekämpfung nötig ist.

Den Zierrasen, den englischen Rasen richtig pflegen macht schon etwas mehr und vor allem fachmännische Arbeit.

Bei diesen Typen sagt schon das Wort Zierde aus das es keine Nutzfläche sondern es sich nur um eine Anschauungsfläche handelt. Für Familien mit Kindern oder sportlichen Ambitionen sollte dann lieber doch Sport- und Spielrasen gewählt werden.

Diese Rasenflächen sind pflegeleicht und vertragen schon eine Belastung wie Sport und Spiel.

Welchen Rasentyp wählen

Eine Bodenanalyse ist zu empfehlen

Vor der Aussaat des Rasens sollte eine Bodenanalyse durchgeführt werden um genau zu wissen was dem Boden fehlt oder was zuviel an Nährstoffen im Boden steckt. Auch wenn der Boden nicht gedüngt wurde kann ein Nährstoffüberfluss im Boden Stecken was sich negativ auf das Rasenwachstum auswirken kann. Da die liebe Landwirtschaft an Dünger nicht gerade spart ,wird dieser ins Grundwasser gespült und kommt dann irgendwo wieder aus der Erde, schwimmt vielleicht in einen See verdunstet dort und düngt als Regen irgendwo wo nicht gedüngt werden sollte oder landet im Trinkwasser.

Liegt keine Überdüngung vor, wissen Sie durch die Bodenanalyse welcher Nährstoff für ein gutes Rasenwachstum fehlt. Einen Allround-Dünger gibt es nicht, in vielen Rasendüngern sind immer nur die wichtigsten Nährstoffe enthalten, was nicht heißt das diese in Ihrem Boden nicht schon im Überfluss enthalten sind, also immer erst eine Bodenanalyse machen.

Bei den vielen verschiedenen Angeboten an Rasenmischungen sollte vor dem Kauf immer erst die Packungsbeilage bzw. die Rückseite der Verpackung gelesen werden, dort sind alle Eigenschaften aufgelistet.

Vergessen Sie beim Düngen von anderen Pflanzen die an oder auf der Rasenfläche stehen nicht, dass sich nicht jeder Dünger für die verschiedensten Pflanzen eignet.

Wenn Sie sicher gehen wollen, fragen Sie den Fachmann und lassen sich fachgerecht beraten.

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