Apfelbaum Schädlinge und Krankheiten

Apfelbäume sind soweit es sich um alte Sorten handelt sehr unanfällig gegenüber Krankheiten. Durch immer wieder neue Züchtungen um noch größere und auf kleinen Bäumen sehr viel Äpfel ernten zu können, dazu kommen noch die Monokulturpflanzungen auf den Plantagen, der extreme Einsatz von Pestiziden ist der Apfelbaum anfälliger geworden.

Krankheiten breiten sich rasant aus und lassen sich schwer bekämpfen. Durch den Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln schon im Vorfeld, ohne das ein Schädlingsbefall vorliegt, werden die Nützlinge gleich mit getötet. Weiter kommen die Stressfaktoren der Standortbedingungen dazu.

Umwelteinflüsse und Überdüngung geben den Bäumen den Rest. Die Hauptschuld trägt der Verbraucher, der obwohl er einen Garten hat indem natürlich kein Apfelbaum steht, dieser könnte ja im Herbst sein Laub abwerfen und obendrein noch Äpfel liefern, nein der Verbraucher kauft seine Äpfel und fördert damit den konventionellen Apfelanbau und trägt einen großen Beitrag dazu unsere Umwelt weiter zu zerstören.

Apfelblütenstecher

Der Apfelblütenstecher ist ein Rüsselkäfer, dieser befällt die Blüte und den Apfel, die befallene Teile wachsen nicht und verfärben sich rotbraun.

Die Bekämpfung sollte durch Singvögel erfolgen, durch anbringen von Nistkästen wird die Zunahme der Vögel gefördert da die natürlichen Nistmöglichkeiten in unserer aufgeräumten Kulturlandschaft begrenzt sind.

Apfelwickler ( Fam. der Wickler )

Der Apfelwickler fliegt von Mai bis September in der Dämmerung, legt seine Eier auf Früchte und Blätter. Nach 1 bis 2 Wochen schlüpfen die Raupen die sich bis zum Apfelkerngehäuse durchfressen. Nach ca. 4 Wochen verlassen die Raupen die Äpfel und spinnen sich in Verstecken ein.

Schützen kann man den Apfel gegen den Befall durch umwickeln des Stamm und dicke Äste mit Wellpappe, dort verstecken sich die Larven, Durch regelmäßiges auswechseln der Pappe lassen sich die Larven entfernen. Es kann auch mit Insektizid gespritzt werden, es wird zwar der Apfelwickler bekämpft aber die natürlichen Fressfeinde des Wicklers auch. Vögel fressen den Wickler, bringen Sie Nistkästen an da natürliche Brutplätze in der menschlichen Umgebung kaum noch vorhanden sind.

Apfelsägewespe

Die Larven der Apfelsägewespe fressen im inneren der Früchte, diese Fallen ab. Die befallenden Äpfel die am Baum bleiben bilden eine braun-gelbe verkorkte Zone unter der Schale.

Die geschädigten Früchte müssen entfernt werden, zusätzliche beleimte Weißtafeln fangen die Sägewespen ab.

Apfelschorf

Erkennbar an kleinen dunklen Flecken auf dem Apfel, der Apfel nimmt davon keinen Schaden. Der Apfelschorf entsteht durch hohe Luftfeuchtigkeit bei starker Wärme. Eine Behandlung mit Spritzmitteln ist nicht nötig, im konventionellen Obstanbau werden Unmengen von Fungizide eingesetzt, dass Auge ist schließlich mit, an die Folgeschäden an unserer Umwelt denkt der Verbraucher nicht. Ein ausschneiden des Baumes ist zu empfehlen.

Apfelwanze

Erkennen läst sich der Befall durch zerrissene vieler kleiner Löcher an den Triebspitzen der Blätter. An den Früchten entstehen korkige Flecken die weder den Geschmack noch die Lagereigenschaften beeinflussen.

Apfelmehltau

Im Frühjahr saugen die Läuse am neuen Laub und den sich entwickelnden Früchten. Die Triebspitzen der Blätter vergilben und rollen sich ein, die Früchte werden nicht groß und die Spitzen sind missgebildet. Die befallende Teile entfernen den Baum auslichten um eine gute Durchlüftung zu ermöglichen um den Baum zu kräftigen sollte gedüngt werden.

Baumkrebs ( Obstbaumkrebs )

Der Baumkrebs entsteht mit dem Alter der Bäume und lässt sich nur begrenzen, er tritt hauptsächlich am Stamm und dicken Ästen auf. Erkennbar an orange oder braune, trockene rissige Stellen im Rindenbereich. Bei jungen Bäumen tritt der Baumkrebs selten auf, dabei kann der Krebs den ganzen Stamm umfassen, der Baum stirbt meistens ab. An dicken Ästen und am Stamm bilden sich nach Jahren dicke Geschwulste und regelrechte Beulen, diese wachsen von Jahr zu Jahr weiter, neben Verdickungen können auch extreme Risse auftreten.

Die befallenen Stellen müssen bis ins gesunde Holz ausgeschnitten werden, kleine Äste am gesunden Holz abschneiden. Um zu vermeiden das Sporen ins gesunde Holz eindringen muss die Schnittstelle mit Wundverschluss behandelt werden. Das ab bzw. ausgeschnittene Holz sollte sofort entsorgt oder verbrand werden.

Blattläuse

Blattläuse können durch abspritzen mit kalten Wasser bekämpft werden, auf den Einsatz von Insektiziden sollte verzichtet werden es sterben nicht nur die Blattläuse sondern auch die natürlichen Fressfeinde.

Feuerbrand (Bakterium Erwinia amylovora )

Der Feuerbrand ist einer der gefährlichsten Pflanzenkrankheiten, vor allem bei Kernobstgewächsen breitet er sich seuchenartig aus, für den Menschen ist der Feuerbrand ungefährlich. Bei Feuerbrandbefall welken die Pflanzenteile und sterben ab. Triebe, Blätter und Blüten verfärben sich schwarz oder braun. Durch einen hohen Wasserverlust krümmen sich die Triebspitzen nach unten.

Die Pflanzenteile sehen wie verbrannt aus. Innerhalb von zwei bis drei Wochen sterben junge Pflanzen ab, je nach Alter sterben ältere Pflanzen innerhalb eines oder mehrerer Jahre ab. Die Verbreitung des Feuerbrand kann über den Transport von Pflanzenmaterial über größere Entfernungen erfolgen, wobei auch die Schnittwerkzeuge eine Rolle spielen. Das Wetter, Wind, Regen, Insekten, Kleinsäuger, Menschen sowie Vögel spielen ebenfalls eine Rolle bei der Verbreitung.

Achtung! Für Feuerbrand besteht Meldepflicht

Maßnahmen gegen Feuerbrand:

Rückschnitt bis ins gesunde Holz ca. 50 cm, was bei kleinen Bäumen die komplette Rodung bedeutet, große Bäume vertragen einen Rückschnitt besser. Über die Verwendung von Spritzmittel sollte sich beim zuständigen Landwirtschaftsministerium erkundigt werden, da es in den EU- Ländern keine einheitliche Regelungen gibt.

Frostspanner ( Falter )

Im Herbst legt der Falter seine Eier an die Bäume, im Frühjahr schlüpfen die Larven und fressen an Blüten und Blättern. Die Bekämpfung kann mit Leimringen erfolgen. Ist das natürliche Gleichgewicht hergestellt übernehmen Raupenfliegen, Spinnen, Käfer und Vögel die Bekämpfung.

Gespinstmotten

Die Raupen der Gespinstmotte fressen ab April die Blätter an, später treten helle Gespinste auf in denen die Raupen leben. Bei starken Befall kann der ganze Baum eingesponnen werden, dies kann bis zum Kahlfraß führen.

Die Bekämpfung kann durch natürliche Feinde erfolgen wie Schlupfwespen, Raupenfliegen und Vögel, Sie müssen nur das natürliche Gleichgewicht wieder herstellen bzw. Bedingungen schaffen, dass sich die natürlichen Feinde einstellen und die Raupen bekämpfen. Bei frühzeitiger Entdeckung der Gespinste können diese mit den Raupen entfernt werden.

Kelchfäule

Im Kelchbereich entstehen dunkelbraune und trockene Faulstellen.

Die befallenen Teile entfernen und entsorgen, nicht auf den Komposthaufen.

Auf den Einsatz von Fungiziden sollte verzichtet werden.

Kragenfäule

Tritt die Kragenfäule auf verlieren die Bäume ihre Wuchskraft und die Früchte bleiben klein. Die Blätter verfärben sich rötlich und fallen ab, durch Nässe im Boden wird der Pilz gefördert.

Die befallenen Stellen ausschneiden und mit Wundwachs verschließen, bei sehr starken Befall den Baum fällen und entsorgen oder verbrennen.

Lagerkrankheit

Eingelagerte Äpfel faulen, diese werden braun und es bilden sich weiße Schimmelränder.

Die befallenen Äpfel aussortieren, ebenfalls sind angelagerte Äpfel zu entfernen.

Mehlige Apfelblattlaus

Die Apfelblattlaus befällt Blätter, Triebe und Früchte, es tritt eine Blattverfärbung auf. Es entstehen Blattrollen mit Lauskolonien, die Früchte verkrüppeln und bleiben klein.

Ist Ihr Garten in Ordnung und das natürliche Gleichgewicht vorhanden erledigen Marienkäfer und Florfliegen die Bekämpfung sollte dies nicht der Fall sein sollten die Bedingungen geschaffen werden. Verwenden kann man auch Spritzmittel um dann noch mehr das natürliche Gleichgewicht zu stören.

Mehltau

Die betroffene Pflanzenteile sollten entfernt und entsorgt werden, der Baum sollte ausgelichtet werden um für eine gute Durchlüftung zu sorgen.

Monilia – Fruchtfäule ( Pilzkrankheit )

Die Fruchtfäule befällt Früchte, Blüten und Triebe, an den Früchten bildet sich brauner Schimmel es entstehen Faulstellen die sich über die gesamte Frucht ausbreiten. An den Früchten bilden sich weiße Sporenringe die zu weiteren Infektionen führen, die verfaulten Früchte trocknen ab und bleiben am Baum hängen.

Die befallenen Früchte müssen sofort entfernt werden, heruntergefallene Früchte aufsammeln und entsorgen ( nicht auf den Komposthaufen ). Sind Triebe befallen werden diese großzügig zurückgeschnitten.

Obstbaumspinnmilbe

Die Obstbaumspinnmilbe befällt die Blätter, diese hellen sich punktartig auf. Nach einiger Zeit bildet sich ein fahlgelber – rötlicher Schimmel auf den Blätter diese fallen dann ab.

Die Bekämpfung kann durch natürliche Feinde erfolgen schaffen Sie Bedingungen für Florfliegen, Marienkäfer und Spinnen. Verzichten sollte man auf Spritzmittel diese töten die natürlichen Feinde ebenfalls.

Rostmilbe

Die Rostmilbe befällt Blätter und Früchte, die Blattunterseite verfärbt sich rostbraun und die Früchte entwickeln keine Farbe. Durch Raubmilben kann die Rostmilbe bekämpft werden, der Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmittel ist nicht nötig da die Rostmilbe nur wenig schädlich ist.

35 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo, mein Apfelbaum hat ein anderes Problem. Er trägt immer sehr übig und ich schneide ihn auch jährlich.Die Früchte faulen aber nach und nach am Baum. WEnn ich das richtig beobachte, gibt es am Apfel erst einen kleien „Einstich“ (ein kleines stecknadelgrosses Loch), von dieser Stelle aus fault dann der Apfel ziemlich schnell, innerhalb von 7 – 14 Tagen. Wenn ich z.B. insgesamt 200 Äpfel am Baum habe, sind davon vielleicht 20-40 Äpfel nicht von der Fäule betroffen. Können Sie mir da einen Hinweis oder einen Tipp geben?
    Danke im Voraus und beste Grüße
    Roland Wolz

  2. Eine Ferndiagnose für das Faulen von Ihren Äpfeln zu stellen ist nicht möglich, es kann nur einige Empfehlungen geben.

    Wenn ein Einstich am Apfel zu sehen ist, kann es keine Infektion von Pilzen oder Bakterien und was es sonst noch für Mikroorganismen gibt sein. Schon mit zeigen der ersten kleinen Früchte sollten Sie diese regelmäßig kontrollieren und befallenen Früchte sofort entfernen, um eine Vermehrung der Erreger zu verhindern, die entfernten Früchte nicht auf den Komposthaufen werfen, über den Hausmüll entsorgen.

    Wenn die befallenen Früchte über die Biotonne entsorgt werden, können diese auf den Komposthaufe,n da die Schädlinge in Ihrer Region bleiben und die Ausbreitung nicht verhindert wird.

    Solange Sie nicht wissen ob es Apfelblütenstecher, Apfelwickler, Apfelsägewespe, Apfelwanze, Apfelblattlaus oder Rostmilbe ist, sollte keine Chemie eingesetzt werden, da Sie nicht wissen welches das richtige Mittel ist. Der extreme Befall von Schädlingen sagt aus, dass das natürliche Gleichgewicht gestört ist. Es gibt die verschiedensten Bekämpfungsmethoden wie Leimtafeln, Wellpappe um den Stamm wickeln, genaue Angaben findet man bei GartenBob.de, Krankheiten und Schädlinge Apfelbaum.

    Die beste Methode ist das Anbringen von Nistkästen, viele Vögel finden in unserer Kulturlandschaft nicht genügend Nistplätze. Da die Falter, Wickler und andere Insekten die Futtergrundlage für die Vögel bilden.

    Schauen Sie sich die meisten Grundstücke an, für den Naturschutz wird ein Nistkasten angebracht und dies muss reichen. Ein Singvogel sucht in den Zweigen, Stämmen und Blättern nach Insekten und vertilgt mehr als man mit der Giftspritze erreicht und führt der Natur keinen Schaden zu.

    Bei GartenBob.de findet man Anregungen das natürliche Gleichgewicht wieder einigermaßen herzustellen. “Unter Blumenwiese“, “Blumenwiese anlegen“, “Tipps zur Neuanlage eines Gartens” oder “Welche Pflanzen eignen sich um Unkraut ( Wildkräuter ) fernzuhalten“, sieht man die Unterpflanzung eines Apfelbaumes an der man außer vertrocknete Blüten nichts machen muss.

    Bei solcher Unterpflanzung haben Unkräuter keinen Platz zu wachsen und alles was an Getier sich dort aufhält kann sich ungestört entwickeln da keine Eingriffe in die Pflanzung gemacht werden. Wenn man beginnt einen naturnahen Garten einzurichten sollte man nicht gleich Wunder erwarten, es dauert eine Weile bis sich das natürliche Gleichgewicht einstellt. Was gewöhnungsbedürftig is, wenn man seinen super aufgeräumten Garten in einen naturnahen Garten verwandelt, ist das ständige üppige Grün und die große Tiervielfalt.

    Die Raupen des Tagpfauenauge benötigen die Brennnessel als Futterpflanze, wenn im Umkreis des Gartens keine Brennnesseln stehen, gibt es auch kein Tagpfauenauge, höchstes ein Schmetterling verirrt sich in den Garten. Ist nur ein super ordentlicher Teich im Garten der zum Herbst von allen befreit wird was sich im Wasser befindet und sich kein natürlicher Teichboden bilden kann und lediglich eine Seerose und ein paar weiße Bachkiesel sich im Teich befinden, dürfte eine Libellenvielfalt nicht auftreten, da Libellenlarven mehrer Jahre im Wasser verbringen ehe sie durch den Tag flattern.

    Mit der Zunahme der Pflanzenvielfalt erhöht sich auch die Anzahl der Insekten eine Marienkäferlarve vertilgt im Laufe der Entwicklung einige hundert Blattläuse. Weitere Feinde von Blattläusen sind die Maden der Schwebfliegen, die der Florfliege, Ohrwürmer, Schlupfwespenlarven, Spinnen und Meisen. Wird beim ersten Auftreten von Blattläuse gleich zur Giftspritze gegriffen töten man die Nützlinge auch.

    Schaffen Sie einen naturnahen Garten und die Probleme mit den Schädlingen ob am Apfelbaum oder anderen Pflanzen nehmen ab, nur Geduld und Verständnis für die Natur müssen aufgebracht werden.

  3. Der Apfelbaum meiner eltern hat auch ein anderes problem denke ich. Es sieht so aus als wenn sich am Stamm schimmel gebildet hat. Tragen tut er noch gut, nur die angst ist da, das der Baum abstirbt. Vielleicht wissen sie ja was es sein könnte und wie man es bekämpft.lg

    • Hallo Julia Streblow, auf die Frage zu antworten ist nicht möglich, zwar könnte ich über Schimmelbefall eine ausführliche Antwort geben, aber dazu benötige ich mehr Angaben.

      Der Baum sollte überprüft werden:

      1.)Mit einem Schraubenzieher in die befallenden Stellen leicht einstechen und prüfen ob der Stamm oder die Äste morsch sind
      2.)Sind am Stamm oder den Ästen Risse oder andere Schädigungen zu erkennen
      3.)Die befallenden Stellen genau untersuchen ob es sich nicht um einen erkennbaren Schädlingsbefall handelt (Blattläuse, Blutläuse)
      4.)Sind auf oder an den Blättern Schäden oder extrem farbliche Veränderungen erkennbar
      5.)Farbe des Schimmels
      6.)Stärke und Größe der Befallstelle(n)
      7.)wie sehen die Äpfel aus
      8.)Aussehen des Schimmels

      Nur mit genauen Angaben lässt sich die Ursache finden und die damit verbundene Schadensbegrenzung ermöglichen.
      Bei GartenBob.de de findet man unter Schädlinge & Krankheiten fast alle gängigen Schäden die an Apfelbäumen auftreten können, einfach alle Beiträge die den Apfelbaum betreffen zur Ursachensuche benutzen, es sind alle erkennbaren Merkmale der einzelnen Schädigungen am Apfelbaum beschrieben.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  4. Bei unserem Boskoop bilden sich kleine weiße Pilze. Sie sind momentan max. 10 mm groß, haben die Form von Baumpilzen, sind auf der Oberseite weiß, die Unterseite mit Lamellen in graubraun. Sie entstehen hauptsächlich am Stamm und an Hauptästen, vor allen Dingen an Stellen, an denen die Rinde bereits verletzt bzw. behandelt wurde. Inzwischen sind sie auch an der Rinde, an der keine Verletzung oder Vernarbung sichtbar ist.
    Leider greift dieser Pilz inzwischen schon auf unseren steir. Maschansker über. Was können wir tun um diesen Pilzbefall zu bekämpfen bzw. eine Ansteckung auf andere Obstbäume verhindern?

    • Am Apfelbaum bilden sich kleine weiße Pilze

      Hallo Ingrid Glöckner,

      die Antwort nach der Anfrage Baumpilze ist etwas umfangreicher, bei GartenBob.de unter Schädlinge & Krankheiten, Wie kann man Baumpilze bekämpfen, ist alles über Baumpilze erläutert.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  5. Sehr geehrter GartenBob, vielen Dank für die rasche Auskunft.
    Wir haben uns den von Ihnen genannten Beitrag mit großem Interesse gelesen und werden uns nach diesen Vorschägen richten. Der Jahreslauf wird hoffentlich den Erfolg zeigen! DANKE

  6. Ich habe an meinen Apfelbaum ein Problem. Die Blätter rollen sich leich ei, es sind im Blatt grüne Raupen (8ca 12-15 mm)zu sehen und schwarze Eier in grauen Spinnweben vorhanden.
    Die Blätter des Baumes sehen elendig aus.
    Was kann ich tun ?

  7. beim apfelbaum drehen sich die blaeter ein es sind sehr viele ameisen oben und läuse was kann ich dagegen tun

  8. Unsere Apfelbaum ist seit Jahren von einem Schädling befallen. Mit Beginn der Blütezeit hat er dieses Jahre 99% der jungen Blätter/ Blüten befallen (Rückschnitt der Äste im Herbst 2013) und hatten nur 2 Äpfel am Baum. In den vergangenen Jahren trug der Baum viele Äpfel, die meisten waren mit braunen Flecken…Löchern vesehen. Letztendlich sind sie dann unbrauchbar zu Boden gefallen. Was ist das für ein Schädling, was kann man ggf. pauschal im Herbst dagegen tun? Könnten Fotos eines befallenen Apfels hilfreich sein?!?

  9. Hallo undGuten Morgen.

    habe Ihre Artikel zum Thema „Pilzbefall an Obstbäumen“ studiert.

    Meine Frage ist, kann ich Ihnen Fotos von einem Pilz zukommen lassen, der einen meiner sehr alten Bäume befallen hat?

    MIt freundlichen Grüßen
    Toni Krauss

    P.S.: Ich habe keinen Facebook-Account.

  10. Hallo zusammen,

    mein Apfelbaum blüht seit zwei Jahren nicht mehr. Früher hatte er gut getragen, nun hat er keine Früchte mehr. Was kann ich tun?

  11. Habe 2 Apfelbäume im Garten,deren Stamm im unteren Bereich Rindenprobleme hat.Rinde reißt stark auf,hat auch nicht geholfen die Rinde auszuschälen und mit Baumwachs zu verschließen.Hatte im Herbst Leimringe angebracht ,mußte diese im Frühjahr abmachen.Die Rinde unter den Leimringen war wie aufgeweicht.Habe die Stellen gesäubert.
    Was kann das sein und wie kann ich den Baum helfen.
    Mfg
    Dietmar erba

  12. Habe im 2. Jahr einen Roten Berlepsch. Er hat gut geblüht und es sind in kürzester Zeit die ganzen Blätter durchlöchert und die Blütenstengel irgendwie abgetrocknet.
    Ein einziges Äpfelchen bildet sich aus. Was mache ich?

    • Hallo Gartenfreund,

      der Beschreibung nach kann es sich um die Schrotschusskrankheit handeln, obwohl diese an Apfelbäumen selten auftritt. Kann, muss aber nicht, der Baum vor allem Blätter und dünne Zweige sollten auf Schädlinge wie Maden, Milben, Wespen, Larven und anderen Insekten untersucht werden, eine mehrmalige Kontrolle vor allem in den frühen Morgen- und Abendstunden ist zu empfehlen. Sind keine Schädlinge zu finden, kann es sich neben der Schrotschusskrankheit um diverse andere Pilze handeln.

      Es ist im wesentlichen unwichtig, um welchen Pilz es sich handelt, da die Bekämpfungsmethoden gleich sind. Um festzustellen, ob es sich um einen Pilzbefall handelt, kann vor Ort ein Sachkundiger hinzugezogen werden oder man arbeitet sich bei GartenBob.de in der Kategorie „Schädlinge & Krankheiten“ durch. Es spielt dabei im wesentlichen keine Rolle um welche Obstbaumsorte es sich handelt, Pilz ist Pilz.

      Mit etwas Geduld findet man die Ursachen, Eile ist nicht angesagt, da der Baum schon befallen ist und egal um welchen Pilz es sich handelt, die Behandlung des Baumes ist langwierig, auch wenn bei Pilzen Fungizide eingesetzt werden.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  13. Hallo,
    habe heute gesehen,daß mein Apfelbaum viele kleine rauben hat die sich in einen Netz befinden.
    Es ist ein kleines netz wo sich unzählige kleine rauben befinden.
    was kann mann dagegen machen,nicht das sie auch noch auf die anderen Obstbäume vermehren,
    Ich habe Kirschen,Mirabellen,Birne

  14. Hallo
    Wir haben schon viele Jahre einen Apfelbaum der auch jedes Jahr viele Äpfel trägt ,dieses Jahr ist das auch so, aber einige Äste sind an den Spitzen braun geworden und eingetrocknet.Die anderen Äste sehen frisch und gesund aus,um welche Krankheit könnte es sich handeln ?
    MfG
    Kerstin

  15. Guten Tag,
    unser alter Apfelbaum stirbt allmählich Ast für Ast ab. Dies bestimmt infolge eines seltsamen Schadens an der Rinde des Stammes. Ich konnte trotz intensiver Recherche im Internet kein Bild eines vergleichbaren Schadens finden und bin echt ratlos.
    Es handelt sich um ca. 4 mm breite Gänge, die an der Oberfläche der Rinde verlaufen, und zwar mehr oder weniger senkrecht exakt entlang der „Rindenmaserung“ – ich kenne leider den Fachbegriff nicht.
    Bitte helfen Sie mir.
    Vielen Dank

    • Hallo Anne,

      eine Krankheit oder ein Schädlingsbefall mit Bildern zu suchen ist schwierig, da kein Baum den anderen gleicht. Anhand der Beschreibung findet man die nötigen Informationen bei GartenBob.de in der Kategorie „Schädlinge & Krankheiten“ unter „Obstbaum, Äste sterben ab und Gänge verlaufen im Rindenbereich“, ansonsten sind in dieser Kategorie die am häufigsten auftretenden Krankheiten aufgeführt.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  16. Habe meine schönen,großen Äpfel RED DELICIUS geerntet. Wenn ich mit dem Messer durchschneide, hat der Apfel innen rund um das Kernhaus glasig aussehende Stellen. Was ist das u. aus welchen Ursachen wird dies gebildet???
    Danke. Alfred

  17. Grüß Gott,
    Ich habe seit drei Jahren einen Topaz im Garten stehen, der sich prächtig entwickelt hat. Aber jetzt im Herbst sind mir mehrere Kirschkern große Beulen an Zweigen und Stamm aufgefallen. Was kann das sein? Gruß Marcus

    • Hallo Marcus Trommer,

      um die Frage nach den Beulen zu beantworten sind präzisere Angaben nötig.
      Treten die Beulen vereinzelt auf?
      Was heißt mehrere Beule? 4, 10, 50?
      Eine genaue Beschreibung der Beulen ist nötig?
      Haben die Beulen Risse, Verschorfungen?
      Farbe der Beulen?
      Einige Fotos wären sehr hilfreich

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  18. Lieber GartenBob,
    am Stamm eines 7 cm starken Apfelbaums haben wir in ca. 1,50 m Höhe eine kleinfingerstarke Höhlung entdeckt, die offenbar einen Schädling beherbergte. Das fiel uns erst auf, nachdem ein Specht von der entgegengesetzten Seite ein Loch quer durch den Stamm gehackt hatte. Eine solche Höhlung war uns im vergangenen Jahr schon einmal an einem 3 cm starken Apfelbäumchen aufgefallen, als es an dieser Stelle abgebrochen war. In der Literatur haben wir dazu nichts gefunden, vielleicht können Sie uns dazu etwas sagen. Gern würden wir zwei Fotos mitschicken, nur wissen wir nicht wie.

  19. Guten Tag,

    wir haben nun 2 Jahre einen Apflebaum (Herbstprinz). den normalen Blattlausbefall hat er dieses Jahr gut überstanden.
    Nund sind plötzlich die Äste/Blätter etwas schlapp und hängen. An den Triebspitzen sieht er noch gut aus.
    Es ist zwar sehr heiß, aber wir wässern gut.
    Haben Sie eine Idee?
    Vielen Dank

  20. ich möchte ergänze, habe nun kleine Löcher im Stamm entdeckt und kleine schwarze Käfer / Wanzen? o.ä.
    ist es wohlmöglich ein Borkenkäfer?

  21. Hallo Herr Kühne,
    ich habe seid 9 Jahren einen Apfelbaum auf meinem Balkon.
    Nun ist er krank. Anfänglich hatte er nur ein paar braune Ränder an den Blättern. Jetzt nachdem ich 2 Wochen in Urlaub war sind ganze Äste betroffen, die Krankheit hat sich rasant ausgebreitet. Die Blätter sind nun durchgehendbraun und rollen sich ein.
    Was kann das sein?

    • Hallo Birgit Riedl,

      Wenn keine Schädlinge erkennbar sind, kann es sich um einen Pilz oder Vierenbefall handeln. Nicht in jedem Fall stirbt der Baum ab, es sollte bis zum Beginn der nächsten Vegetationsperiode abgewartet werden. Treibt der Baum nicht wieder aus und die Äste sind trocken und lassen sich brechen kann der Baum entfernt werden.

      Um zu vermeiden, dass ein neuer Apfelbaum wieder befallen wird sollte wenigsten zwei Jahre kein neuer Apfelbaum auf den Balkon gestellt werden. Gegen Pilze gibt es zwar Mittel die das Pilzwachstum hemmen, aber bekämpfen kann man Pilze nicht. Gegen Vieren gibt es keine Möglichkeiten diese zu bekämpfen.

      Eine weitere Möglichkeit wären Schädlinge an den Wurzeln. Den Baum aus den Topf nehmen und die Wurzeln kontrollieren. Sind keine Schädlinge zu erkennen, kann der Baum wieder eingepflanzt werden und bis zum Frühjahr abgewartet werden.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  22. Guten Tag , Herr Kühne,
    Wir haben 2wunderschöne 60 Jahre alte Apfelbäume – Boskop- im Garten, die jedes Jahr fachgerecht geschnitten werden und somit auch einen guten Ertrag haben. Seit ca 3 Jahren sind die Früchte innen mit braunen Flecken durchsetzt und nicht lange lagerfähig, da sie faulen. In diesem Jahr faulen die Äpfel bereits am Baum , große Früchte fallen ab und weisen braune Fäulnisstellen ab, zT mit weißen , gepunkteten Ringen. Wir haben den Bereich um die Stämme mit Kalk versorgt, doch leider hat das nichts genutzt.
    Welche Ursache kann dahinter stecken und welche Maßnahmen können wir nach der spärlichen Ernte -wenn überhaupt noch etwas hängen bleibt- ergreifen f ür einen gesunden Ertrag im nächsten Jahr?

    • Hallo E. Moll,

      bei den Äpfeln dürfte es sich um Fleischbräune oder Fruchtfleischbräune handeln. Es handelt sich um die Beschreibung der Stippigkeit, das Symptom eines Calziummangels. Eine weitere Ursache ist ein Stickstoffüberschuss im Boden. Auch wenn der Baum nicht direkt mit Stickstoffdünger versorgt wird, reicht es aus, wenn in der Nähe Rasenflächen oder Gemüsebeete mit Stickstoffdünger versorgt werden.

      Erfahrungen sagen aus, dass eine Vielzahl von Hobbygärtnern viel zu viel Stickstoffdünger einsetzen. Ein herkömmlicher Rasendünger enthält Stickstoff ebenso Koniferendünger. Im größeren Umfeld sollte der Einsatz von sonstigen Düngemitteln eingestellt werden und für eine ausreichende Calziumversorgung der Bäume gesorgt werden, der Handel bietet Calziumdünger an.

      Die meisten Gärten sind überdüngt, eine Bodenanalyse kann Auskunft geben. Eine einmalige Behandlung dürfte nicht ausreichen und die Einstellung der Düngung des Umfeldes ebenso, es kann schon einige Zeit (auch 1 bis 2 Jahre) dauern bis der Nährstoffhaushalt im Boden ausgeglichen ist. Überschüssige Düngemittel werden durch Regen aus dem Boden gespült, vorausgesetzt im Umfeld der Bäume wird nicht wieder gedüngt.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  23. Guten Tag,
    ich habe vor 2 Jahren einen Apfelbaum gekauft, der sich prächtig entwickelte. Nun stellte ich fest, dass unterhalb der unteren Astausbildung ein ca. 3 mm großes Loch gebohrt ist und gelbbraune Körnchen (ca. 2mm groß) ausgeworfen werden und außerdem Flüssigkeit austritt.
    Nun meine Frage: Was kann das sein (Insekt o.ä.)? Was kann ich gegen den Befall tun? Ist der Baum noch zu retten?
    Für eine Beantwortung meine Fragen danke ich im Voraus.
    Es grüßt Werner S.

    • Hallo Werner S.,

      es kann sich um den Befall eines der Arten des Borkenkäfers handeln, der selten auch an Obstbäumen vorkommen kann. Da aber Flüssigkeit austritt, kann es sich um den Asiatischen Laubholzbockkäfer handeln. In beiden Fällen ist der Baum nicht mehr zu retten und sollte schnellstmöglich entfernt und das Holz sofort entsorgt werden, auf keinen Fall zwischen- oder als Kaminholz lagern.

      Weiter kann auch der Birnbaumprachtkäfer den Baum befallen haben oder einer der anderen ca. 78 Arten von Prachtkäfern. Sie sollten so schnell wie möglich handeln, egal um welchen Käfer bzw. dessen Larven es sich handelt, der Baum ist nicht zu retten und diesen so schnell wie möglich entsorgen, um eine Verbreitung der Käfer zu vermeiden, es könnte eine regelrechte „Epidemie“ kommen und andere Bäume befallen werden.

      Der Einsatz von Giften funktioniert nicht, da die Larven zu tief im Holz stecken. Auf alle Fälle sollten alle Bäume in der Umgebung kontrolliert werden. Bitten Sie auch Nachbarn ihre Bäume zu kontrollieren.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

Schreibe einen Kommentar