Zwetschgenbaum: Früchte fallen vorzeitig ab

Wenn nur an den Früchten Schäden auftreten und diese dann abfallen und am restlichen Baum keine Schädigungen erkennbar sind, handelt es sich um einen Schädlingsbefall. Die Früchte sollten auf Larven, Eier, Puppen oder Maden untersucht werden. Am besten nimmt man eine Lupe zur Hand die Puppen, Larven oder Eier sind oftmals nur gerade 1 mm und auch kleiner gerade zu erkennen mit bloßen Auge kaum sichtbar. Achten sollte man auf Blattläuse manche Arten legen ihre Eier in die Früchte. Die Frucht sollte auf Einstiche untersucht werden und wenn diese noch so klein sind, da die Zwetschge eine Unterart der Pflaume ist und die Pflaumensägewespe diesen Unterschied nicht kennt, ist auch auf die Eier und Larven der Wespe zu untersuchen.

Eine Zwetschgenbaum braucht optimale Bedingungen

Ein Zwetschgen oder Pflaumenbaum steckt solche Schädlinge unter optimalen Bedingungen weg, vorausgesetzt es wird naturnah gegärtnert. Es ist eine ausreichende und optimale Nährstoffversorgung (ohne Kunstdünger) gewährleistet wie Mulch oder Kompost. Stimmen die Standortbedingungen wirkt sich der Befall nur auf einige wenige Früchte aus. In einem naturnahen Garten sind genügend Nützlinge vorhanden die solche Schädlinge in großen Mengen vertilgen.

Pflaumen im Topf

Werden Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt sterben die Nützlinge gleich mit, allerdings sind die Schädlinger anpassungsfähiger als die Nützlinge und damit der nächste Schädlingsbefall hausgemacht.

Bei GartenBob.de findet man genügend Anregungen und Bildmaterial wie man naturnah gärtnern kann. Unter Schädlinge & Krankheiten findet man die am meisten auftretenden Schädigungen und deren Bekämpfung und wer noch etwas für die Umwelt tun will kocht wie im Gartenkochbuch.

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