Gartenhäcksler: Die Vorteile

Nach der angenehmen Sommersaison stehen für Gartenbesitzer noch wichtige Arbeiten an, bevor der lange, dunkle Winter kommt. Ein Gerät ist in diesem Zusammenhang besonders gefragt, nämlich der Gartenhäcksler.

Messer Häcksler

Leistungsstarke Gartenhäcksler sind in der Lage, nahezu jedes organische Material im Garten im Handumdrehen zu zerkleinern. Ganz nebenbei lassen sich so natürlicher Bodenbelag für die Gartenwege, Mulch für die Beete oder wertvolle Kompostrohstoffe gewinnen. Fallen im Herbst Äste auf den Rasen oder werden Büsche und Sträucher zurückgeschnitten, können diese so beispielsweise mit einem Holzschredder ohne großen Aufwand entsorgt beziehungsweise weiterverarbeitet werden.

Welche Vorteile Gartenhäcksler im Detail bieten und worauf im Umgang mit ihnen zu achten ist, erklärt der folgende Beitrag.

Perfekt für den Kompost

Bio-Gärtner wissen es schon lange: Material, welches im Garten gewachsen ist, sollte auch in diesem verbleiben. In der Wachstumsphase werden den Pflanzen Nährstoffe entzogen, welche dem natürlichen Kreislauf wieder in Form von gehäckselten Zweigen, Ästen und anderweitigen Gartenabfällen zugeführt werden können.

Häckselgut

Die gehäckselten Materialien eignen sich zum Beispiel hervorragend, um diese für den Kompost zu nutzen. In kürzester Zeit werden die Überreste zersetzt und im Zuge dessen zu wertvollem Humus. Darüber hinaus durchlüften diese den Kompost optimal. Oft lässt sich dieses sogenannte „schwarze Gold“ bereits in der nächsten Gartensaison in Form von natürlichem Dünger im Garten nutzen.

Nicht zu vernachlässigen ist darüber hinaus auch, dass durch das organische Material im Boden Kohlendioxid gespeichert wird, wovon die Klimabilanz in hohem Maße profitiert.

Walze oder Messer

Gartenhäcksler werden im Handel in verschiedenen Ausführungen angeboten. Einige Modelle weisen dabei Klingen auf, die mit bis zu 4.000 Umdrehungen pro Minute rotieren. Hochwertige Gartenhäcksler bieten außerdem die Möglichkeit, die Drehrichtung individuell zu wählen, sodass diese stets ideal auf das zu verarbeitende Material angepasst werden kann.

Walzen Häcksler

Im Vergleich zu den Messer-Häckslern zeigen sich Geräte, die mit einer integrierten Walze arbeiten, jedoch in ihrem Betrieb häufig geräuschärmer. Durch sie findet ein Zerquetschen des Schnittguts mithilfe einer Walze statt, die langsam rotiert. So lässt sich gleichzeitig ein Aufbrechen der Holzfasern erreichen – daher ist Material, welches auf diese Art gehäckselt wurde, besonders gut für den Kompost geeignet.

Sicherheit an erster Stelle

Gartenbesitzer dürfen keinesfalls auf Schutzbrille und Arbeitshandschuhe verzichten, wenn diese mit dem Gartenhäcksler arbeiten. Verletzungen entstehen schließlich bereits schnell durch das grobe Schnittgut von Sträuchern und Hecken. Außerdem weist längst nicht nur Rosen- und Gehölzschnitt Stacheln und Dornen auf.

Schutzkleidung Häcksler

Werden längere Äste in den Häcksler eingefüllt, sind diese ebenfalls stets sicher festzuhalten, da ansonsten die Gefahr besteht, dass diese unkontrolliert um sich schlagen. Treffen die Messerklingen des Häckslers auf sehr hartes Material, zeigt sich die Lärmbelästigung oft als überdurchschnittlich hoch, weshalb es außerdem empfehlenswert ist, bei derartigen Arbeiten einen Gehörschutz anzulegen.

Wird ein Walzenhäcksler verwendet und dieser verstopft im Laufe der Arbeiten, sollte seine Drehrichtung geändert werden. Falls dieser Schritt jedoch nicht ausreichend ist, ist eine Entfernung der Verstopfung mit der Hand nötig – zuvor ist allerdings in jedem Fall der Stecker des Gerätes aus der Steckdose zu entfernen. Verstopfungen in Messerhäckslern lassen sich dagegen häufig nur per Hand beseitigen. Auch dann ist selbstverständlich erst die Stromversorgung des Gerätes zu trennen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert