Der nur grüne Garten

Ein Garten bepflanzt mit verschiedenen Sträuchern und Bäumen sowie einigen Exoten, ein paar Pflanzgefäßen mit Sommer- Dauerblühern muss einem Garten indem ständig etwas kunterbunt blüht nicht nachstehen. Einen grünen Garten zu gestalten macht vom körperlichen Einsatz nicht viel Arbeit, die meiste Arbeit ist die Ideenfindung und die Planung. Fehler die schon bei der Pflanzenauswahl und dem Pflanzort gemacht werden stellt man erst nach mehreren Jahren fest. Um später Fehler zu korrigieren sind meistens extreme Eingriffe wie Bäume fällen und gravierende Rückschnitte nötig.

Vor der Planung lesen und die Augen aufmachen

Es gibt eine Menge verschiedener Farben, die sich auf einige Grundfarben beziehen, die aber am meisten vorkommende Farbe in der Natur und dies in unzähligen Farbvariationen ist grün. Das grün ist so vielfältig, das jeder Fleck der bewachsen ist, niemals in seiner Farbvielfalt mit einem anderen Platz auf unserer Erde identisch ist. Die einzigen Farben die noch etwas mithalten können ist das Himmelblau, weiß im Winter und das schwarz der Dunkelheit. Es gibt natürlich die verschiedensten Pflanzen, die während ihrer Blüte in anderen Farbtönen hervorstechen, aber eben nur eine kurze Zeit, danach sind diese wieder grün. Die besten Beispiele sind Raps, Holunder, Flieder, Kastanien, Tulpen sowie Narzissen und der Rest der Pflanzenwelt. Natürlich nimmt man die bunten Blüten intensiver war als das vielfältige Grün. Ablenkung vom der grünen Farbvielfalt wird durch Pflanzungen geschaffen, die von Menschenhand angelegt wurden, in der wilden Natur findet man konzentrierte Farbvariation außer bei grünen Pflanzen kaum, höchsten es handelt sich um eine Kräuterwiese, aber hier ist die Hauptfarbe grün und nur die verschiedenen Blütenfarben lenken vom grün ab.

Nur die Augen auf machen

Vor dem Pflanzen heißt es, die richtige Pflanzenauswahl zu treffen. Jede Pflanze ob Baum oder Strauch hat bestimmte Standortansprüche, werden diese erfüllt, gibt es keine Probleme mit der Nährstoffversorgung, Schädlingen oder Krankheitserregern. Bei der Wahl der Pflanzen sollte man das Hauptaugenmerk auf die Pflanzen am eigenen Standort richten. Durch diese Auswahl fügt sich der Garten in den schon vorhandenen Pflanzenbestand ein. Ein reiner Koniferengarten der sich an einem Standort befindet, indem Laubbäume wachsen verfehlt seine Wirkung, da sich keine Harmonie der Pflanzen zur Umgebung einstellt. Die richtigen Pflanzen lassen sich beim erkunden der eigenen Umgebung finden. Dabei ist es angebracht, einen größere Umgebung um sein Grundstück in Augenschein zu nehmen, dass ermöglicht eine größere Pflanzenauswahl. An vielen Stadträndern grenzt meistens ein Wald- oder Parkbestand an, auch Windschutzpflanzungen zeigen an welche Pflanzenarten zum Standort passen.

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In der weiteren Umgebung wachsen hauptsächlich Laubbäume und entsprechenden Sträuchern und gelegentlich findet man auch Nadelgehölze. Der bewachsene Waldweg kann gleich zur Ideenfindung für den eigenen Garten genutzt werden. Selbst die alten Bänke mit ihren neuen, auch grünen Farbanstrich passen sich harmonisch ein. Ein Foto reicht schon aus für die Gartengestaltung, nur muss man alles ein wenig verkleinern und die Pflanzenvielfalt begrenzen.

Der nur grüne Garten

Auch eine Garageneinfahrt oder der Weg zum Haus kann, nur kleiner, so perfekt gestaltet werden. Vor dem Pflanzen von Bäumen und Sträuchern ist die spätere Größe zu beachten, diese ist ausschlaggebend was gepflanzt werden soll. Bei der Auswahl der Pflanzen ist der wichtigste Punkt, dass diese ständig geschnitten werden müssen und diese den regelmäßigen Schnitt vertragen. Ahorn, Linde, Haselnuss, Flieder, Holunder und Weide vertragen ständige Rück- und Formschnitte und eine Menge andere Bäume ebenfalls. Um die richtigen Bäume und Bäume zu finden sollten die nötigen Informationen immer nur am Standort eingeholt werden, nachfragen kann man in Gärtnereien, Baumschulen oder bei Baumpflegern. Vorsicht ist bei Auskünften in Märkten geboten, dort sind die Verkäufer auf Verkauf getrimmt und ihre Sachkenntnis in Sachen Baumschnitt sind fraglich.

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Ist die weitere Umgebung besichtigt wurden, sollte man sich mit der direkten Umgebung des Grundstücks beschäftigen. Wichtig vor der Pflanzenauswahl ist, dass der vorhandene Baumbestand (Kronenbereiche) nicht durch die eigenen Pflanzen verdeckt werden.

Grüne Garten

Die eigenen Pflanzen sollten nur angrenzende Gebäude verdecken so entsteht der Eindruck, dass man sich in einem Park oder Wald befindet, da die Nachbargebäude verdeckt sind. Die Höhe der eigenen Pflanzen sollte von den Plätzen gewählt werden an denen man sich am meisten aufhält. Ausschlaggebend kann der Grillplatz, die Liegefläche oder die Terrasse sein.

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Auf diesem Bild kann man sehen, wie der im Vordergrund stehende Apfelbaum einen ganzen Geräteschuppen verdeckt. Die Höhe wurde so gewählt, dass die Bäume im Hintergrund noch zu sehen sind.

Obstbäume Garten

Obwohl die Bäume im Hintergrund nicht mehr zum Grundstück gehören, ein Fluss sowie eine Straße sich direkt hinterm Schuppen befindet, entsteht der Eindruck, dass man sich mitten bzw. am Laubwald befindet.

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Selbst im Gemüsegarten lassen sich die verschiedenen Grünkombinationen nutzen. Die sich im Vordergrund befindenden Kürbispflanzen grenzen direkt an die wild wachsenden Uferpflanzen des angrenzenden Fluss.

Gemüse im Garten

Nur zur Erinnerung

Viel Zeit für die Planung nehmen und vor allen nicht überstürzt Pflanzen. Verzichten sollte man auf reine Koniferenpflanzungen, diese sind zwar auch im Winter grün, aber im Winter sitzt man auch nicht im Garten. Bei GartenBob.de in der Kategorie „Gartengestaltung“ findet man genügend Bilder und Gestaltungsbeispiele.

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