Endlich ein eigener Garten!

Was Stadtbewohner häufig vermissen, rückt mit einem Schrebergarten in greifbare Nähe. Eine eigene Gartenparzelle gibt vielen Menschen den Raum, den sie brauchen. Häufig gibt es die Möglichkeit, solche Kleingärten zu pachten. Wer sein eigenes Reich möchte, der entschließt sich zum Kauf und wird so Landbesitzer. Damit die Freude am eigenen Garten auch dauerhaft ist, sollten bei Auswahl und Pflege verschiedene Punkte beachtet werden.

Der Schrebergarten – ein Paradies direkt vor der Tür

Klein- oder Schrebergärten haben in Städten eine lange Tradition und dienten seit jeher vorwiegend dazu, den Lebensmittelnachschub zu sichern. Heute kommt noch ein weiterer guter Grund dazu, sich eine eigene Gartenparzelle zu leisten: Das eigene Stück Land bietet die Möglichkeit, sich frei zu entfalten und das Umfeld so zu gestalten, wie man es am liebsten hat. Kommt zum Gartengrundstück noch ein schön gestaltetes und ausgebautes Gartenhaus hinzu, dann ist der Sommerwohnsitz perfekt.

Was das wieder kostet!

Natürlich kostet der Grundstückskauf auch Geld und das betrifft nicht nur die reinen Anschaffungskosten. Der Kauf muss ins Grundbuch eingetragen werden, sofern es sich um den Kauf eines Privatgrundstücks handelt und es entstehen verschiedene Erwerbsnebenkosten. Ist für den Kauf ein Kredit erforderlich, kommen Zinsen und Bearbeitungsgebühren hinzu. Ob dieser einfach genehmigt wird, hängt von der Bonität ab, die Verbraucher über den Bonitätsscore von Scorekompass schnell und kostenlos checken können. So kann man möglichen Hürden gleich entgegenwirken.

Mit den Anschaffungskosten allein ist es allerdings nicht getan, es entstehen zusätzlich laufende Kosten, zum Beispiel für Steuern und Versicherungen oder für die Vereinsbeiträge im Kleingartenverein. Nicht unerheblich sind vor allem am Anfang die Ausgaben für die Gartengestaltung, die nötigen Gartengeräte und für Saat- und Pflanzgut. Das Gute daran: Die Natur arbeitet langsam. Deshalb bleibt auch beim Aufbau des Kleingartens genügend Zeit, die Ausgaben an das vorhandene Budget anzupassen.

Tipps zur Gartenauswahl

Der Kauf einer eigenen Gartenparzelle ist eine Entscheidung fürs Leben. Ebenso wie beim Bau eines Eigenheims muss deswegen möglichst alles stimmen. Auf folgende Punkte sollte man vor dem Kauf besonderes Augenmerk legen:

  • Wie ist der allgemeine Zustand des Gartens? Welche Qualität hat der Boden, in welchem Zustand sind die vorhandenen Gebäude und der Grundstückszaun?
  • Welche Ausstattung besitzt der Garten bereits? Was fehlt? Gibt es einen Wasseranschluss, bzw. liegt der Garten an einem Fluss oder Gewässer? Ohne Wasser sind die Nutzungsmöglichkeiten eingeschränkt.
  • Besitzt der Schrebergarten einen Stromanschluss, sind Sanitäranlagen vorhanden? Ersteres ist unverzichtbar, für den zweiten Fall kann man möglicherweise auf eine moderne Komposttoilette
  • Welche Bepflanzung ist bereits vorhanden? Je mehr von dem Bestand wiederverwendbar ist, umso besser und günstiger.
  • Wie ist die Lage des Gartens? Die Entfernung zur Wohnung sollte möglichst gering sein, auch das Umfeld muss passen. Ein wichtiger Punkt ist auch die Erschließung. Kann man mit dem Pkw direkt an bzw. in die Gartenparzelle fahren?
  • Wie sieht es mit den Nachbarn aus? Der Schrebergarten soll ein Ort der Entspannung und Erholung sein. Missstimmung unter Nachbarn kann hier ein wirkliches Killerkriterium sein.

Der Garten, der zu 100 % bereits beim Kauf den eigenen Vorstellungen entspricht, wird kaum zu finden sein. Dennoch sollte man vor dem Kauf verschiedene Gärten ansehen und den wählen, der am besten zu den Lebensgewohnheiten und zum persönlichen Geschmack passt.

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