Edelweiß im Garten

Edelweiß (Alpen-Edelweiß) kommt in Höhenlagen zwischen 1800 und 3000 Metern vor.

Es lässt sich auch in flacher gelegenen Gebieten pflanzen. Wichtig ist der Boden, auf dem das Edelweiß wachsen soll, in den Alpen herrschen andere Bodenbedingungen als im Flachland.

Vor dem Pflanzen eines Edelweiß ist die Bodenvorbereitung wichtig. Die Alpen müssen nicht nachgebaut werden, nur der Boden sollte den Bedingungen der Alpenlandschaft entsprechen.

Edelweiß im Garten

Um eine zu starke Vermischung des Bodens für das Edelweiß, mit dem vorhandenen Gartenboden zu vermeiden, sollte für das Edelweiß ein separater Pflanzplatz geschaffen werden.

Es können Pflanzgefäße in den Boden eingegraben werden (Entwässerungslöcher vergrößern). Edelweiß lässt sich auch in die verschiedensten herkömmlichen Pflanzenbehälter oder Schalen pflanzen. In diesen Behältern wird die spezielle Erde gefüllt, eine Vermischung des Bodens ist ausgeschlossen.

Bodenansprüche des Edelweiß

Edelweiß bevorzugt kieselsäurehaltigen Kalkstein. Der steinige Boden sollte Nährstoffarm sein. Lehmhaltigen Boden mit Sand auflockern. Magere Kakteenerde kann ebenfalls genutzt werden.

Kalkstein mit der am Standort befindlichen Erde vermischen. Es können auch kleine Bruchstücke von Kalkstein mit eingearbeitet werden.

Standort des Edelweiß

Südlage und sehr sonnig.

Edelweiß Sorten

  • Matterhorn, am langen Stiel befinden sich dichte Blüten
  • Wendelstein, stark verzweigt
  • Mont Blanc, kompakter Wuchs mit Einzelblüten
  • Chinesische Zwerg Edelweiß, polsterbildend und niedrig (ca. 5 Zentimeter) mit dutzenden Blütensternen

Vermehrung

Selbstaussaat, wird die Umgebung nicht wie wild mit der Hacke bearbeitet, vermehrt sich die Pflanze selbstständig. Größere Pflanzen können im Herbst geteilt werden und an einem neuen Standort mit gleichen Bodenbedingungen gepflanzt werden.

Düngung

Es ist ausreichend 1x jährlich eine Handvoll Komposterde um die Pflanze zu streuen. Auf Kunstdünger sollte verzichtet werden, in den Bergen wird auch nicht mit Kunstdünger gedüngt.

In den Bergen bildet sich etwas Kompost durch verrottende Pflanzenreste, diese kommen einer herkömmlichen Komposterde gleich.  

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