Haselnuss im Garten

Der Haselnussstrauch ist vielseitig einsetzbar. Ob er als Hecken oder Solitärpflanze gepflanzt wird, spielt keine Rolle. Der Strauch kann 5 bis 7 m in der Höhe und im Umfang erreichen.

Wird er zu groß, verträgt der Strauch einen kräftigen Rückschnitt, ohne Schaden zu nehmen. Erntezeit der Nüsse ist August bis Oktober vorausgesetzt, man ist schneller als die Eichhörnchen.

Regelmäßig kräftig schütteln und aufsammeln. Erreicht man nicht alle Kronenteile, einfach mittels Harke als Verlängerung lässt sich auch dies bewältigen.

Haselnuss

Nüsse mit kleinem Loch sind ohne Inhalt. Warten Sie nicht, bis die Eichhörnchen Nüsse zu Boden werfen, denn die Hörnchen suchen sich nur die Besten aus, Leere und zu kleine Nüsse lassen sie zu Boden fallen.

Haselnüsse lassen sich ideal als Windschutz verwenden und das Anpflanzen ist sehr einfach. Sie bieten auch einen angenehmen Sichtschutz, besser und natürlicher als eine Flechtzaunwand aus Holz.

Die Vielfalt der Hecke bietet den verschiedensten Tieren Lebensraum. Den Vögeln werden Nistmöglichkeiten geboten und durch die Früchte noch reichlich Nahrung.

Im Unterholz ist dann noch genügend Lebensraum für Kleingetier. Lässt man das Laub im Herbst liegen, findet Igel und Co auch noch ein Plätzchen für den Winter.

Werden noch Stein- und Totholzhaufen unter die Sträucher gebracht, finden noch mehr Nützlinge für unseren Garten einen Platz. Igel, Kröten, Spitzmäuse sind bessere Schneckenvernichter als Schneckengift.

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