Schädlingsbekämpfung schon im Januar beginnen

Man merkt es kaum, dass die Tage wieder länger werden, aber schon mit den ersten Sonnenstrahlen im Januar kann mit der Schädlings- und Krankheitsbekämpfung begonnen werden. Die ersten Sporen von Pilzen fliegen durch die Luft und suchen sich ihren Platz.

Schädlingsbekämpfung schon im Januar beginnen

Andere Erreger von Krankheiten sowie Schädlinge die im Boden überwintern suchen sich den Weg vor allem in die Bäume im Garten. Um sich dort unter der Baumrinde und Knospen ihren Platz zu finden.

Warum nicht zu spät mit der Bekämpfung beginnen?

Um welchen Schädling oder Krankheit es sich handelt weiß jeder Gärtner vom letzten Jahr. Gerade bei Pilzen wie KräuselkrankheitSchrotschusskrankheit, Birnengitterrost und andere ist die Entwicklungszeit bevor diese erkannt werden, sehr lange.

Da die Behandlung in mehreren Etappen erfolgt, oft im Abstand von zwei und mehr Wochen ist es ratsam, zeitig zu beginnen. Erkennt man die Krankheit, ist nur noch ein Eindämmen möglich oder der Baum verabschiedet sich.

Auch bei erkennbaren Schädlingen ist es ratsam, zeitig zu beginnen, da die Eier bzw. Puppen bei vielen Schädlingen so klein und farblich der Pflanze angepasst sind. Auch hier trifft es zu, erkennt man die Maden im Baum, ist es oft zu spät.

Vorbeugen ist besser als nach hinten zu fallen

Auch vom den Behandlungsmitteln ist die Dauer und der Behandlungsabstand abhängig. Die Anwendung von Bekämpfungsmitteln sollte an frostfreien Tagen erfolgen, tritt nochmals Frost ein, nimmt ein Baum keinen Schaden.

Nochmals Reste von Laub entfernen, Laub von einem im Vorjahr befallenen Baum, ist für Schädlinge und Krankheitserreger ein ideales Winterquartier und mit zunehmender Erwärmung die beste Brutstätte für die Erreger.

Welche Mittel sollten eingesetzt werden?

An erster Stelle sollten Hausmittel eingesetzt werden, bei Schädlingen führen diese zu optimalen Ergebnissen und das ohne die Chemiekeule einzusetzen. Fungizide helfen gegen Schadpilze, im Bioanbau werden Kupferspritzmittel angewendet.

Bei GartenBob.de in der Kategorie „Schädlinge & Krankheiten“ findet man genügend Informationen über Bekämpfungsmaßnahmen sowie Auswirkungen wenn ein Baum oder andere Pflanze von Schädlingen oder Krankheiten befallen ist.

Es spielt im wesentlichen keine Rolle, wie ein Schädling oder Pilz sich an einer Birne oder Apfelbaum behandelt wird, die Behandlungsmethoden oder verwendeten Mittel sind gleich.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,

    eine kurze Frage: hast du denn Erfahrungen bzgl Birne und Lorbeer?
    Lorbeer soll ja eine Symbiose mit irgendwelchen Pilzen eingehen, die widerrum für Birnbäume absolut tödlich sein sollen. Ich hatte vor ein paar Tagen erst mitt einem Freund darüpber gesprochen und dieser meinte Felsenfest, dass keine Birne im Umkreis von 3 km um einen Lorbeer überleben würde. Das ist klar völlig überzogen. Solltest du da irgendwelches fundierte praxiswissen besitzen, ich würde mich freuen…

    • Hallo Steffen,

      am Birnbaum kann der Befall von Birnengitterrost auftreten, dieser Pilz benötigt eine weitere Wirtspflanze, den Wacholder. Die Frage Lorbeer ist nicht relevant, Lorbeer und Birne wird nur in Foren erwähnt. Bei GartenBob.de in der Kategorie „Schädlinge & Krankheiten“ unter „Birnbaum, es bilden sich Ende Mai bis Anfang Juni orange Flecken auf den Blätter“ gibt es die nötigen Informationen, bevor ein Birnbaum durch den Befall von Birnengitterrost abstirbt. Der Befall von Birnengitterrost ist nicht völlig überzogen, vor dem Bepflanzen Informationen einholen.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

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