Wenn Bäume ihre Blüten verlieren, keine Blätter bilden und später absterben

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, wenn Blüten vertrocknen oder im Frühstadium abfallen. Fallen die Blätter ab und nach und nach sterben die Triebe ab, ist das Suchen nach der Ursache problematischer.

Bei den abfallenden Blüten und Fruchtständen bis hin zu den Früchten sind bei GartenBob.de in der Kategorie „Schädlinge & Krankheiten“ eine Vielzahl von Informationen um welche Ursache es sich handeln kann. Bei der Suche spielt die Art des Baumes keine große Rolle.

Keine Blüten und Blätter mehr

Treten beide Auswirkungen am Baum aus, sollte dieser komplett auf Schädlinge untersucht werden. Neben sichtbaren Schädlinge wie Milben und andere können auch Pilze in Betracht gezogen werden. Mechanische Verletzungen machen es den Pilzen leicht, ins Holz zu dringen. Viren uns Bakterien verursachen können ebenfalls zu Schädigungen am Baum führen.

Bäume keine Blätter

Nicht außer Acht zu lassen sind Schäden die durch in Vorjahren aufgetretene lange Trockenperioden. Selbst, wenn in Folgejahr ausreichend Wasser zur Verfügung stand. Wie in Parkanlagen und Wäldern das Baumsterben auf der Tagesordnung steht, treten die Schäden auch im Garten auf.

Treten im Weiteren noch das Abtrocknen von Zweigen und Ästen auf, kann nur noch abgewartet werden, ob der Baum nochmals Austriebe bildet. Bilden sich keine neuen Knospen und trocknen immer mehr Äste ab, ist der Baum kaum noch zu retten. Es besteht noch die Möglichkeit bis zur nächsten Vegetationsperiode abzuwarten. Diese Möglichkeit lohnt sich nur, solange der Baum bzw. der Stamm nicht komplett vertrocknet ist.

Was kann der Gärtner tun für die Bäume?

Das Abfallen von Blüten, keine Blattbildung und späteres Absterben von Ästen und Bäumen ist kein Einzelfall. Die Symptome treten nicht nur an einer Art auf, sondern betrifft verschiedene Arten von Obstbäumen. Klimaveränderungen tragen dazu bei, dass auch Obstbäume in Mitleidenschaft gezogen werden. Nach Jahren im Gartenservice tätig treten in naturnah bewirtschafteten Gärten die geringsten Schäden an Bäumen auf.

In naturnahen Gärten ohne Einsatz von Chemie wie Kunstdünger, Unkrautvernichter und andere Mittel mit Biotopen und Lebensräume, in die der Gärtner nicht eingreift, treten Schädlinge und Krankheiten weniger auf. Je perfekter aufgeräumt (ohne Wildkräuter, mit allen Pflanzenschutzmittel versorgten Pflanzen und Düngemitteln) ist die Häufigkeit von Schäden um ein vielfaches höher.

Eine Vielzahl von Gärtnern ist bei längerer Trockenperioden viel zu sparsam mit dem Gießen. Ist Regen angesagt, wird gewartet mit der ausreichenden Wasserversorgung von Pflanzen aller Art. Zu langes Abwarten kann schon zu Schäden führen.

Gegen Umweltschäden, Trockenheit oder zu viel Wasser gibt es keine Mittel. Überdüngung, Nährstoffmangel sowie Schadstoffe im Boden (Grundwasser) sorgen ebenfalls zur Schwächung von Bäumen, eine Bodenanalyse ist nötig.

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