Zimmerpflanzen für Einsteiger: So starten Sie gut in die Saison

Zimmerpflanzen sind hervorragend für den Einstieg in das Thema geeignet. Angehende Gärtner, ob im Garten oder auf der Fensterbank, dürfen den Winter deswegen als Planungsphase nutzen

Der Winter als Zeit der Planung und Vorbereitung

Ist der Garten einmal winterfest, haben Gärtner und ihre grünen Lieblinge Pause. Gleichzeitig ist die kalte Jahreszeit gut dafür geeignet, sich Gedanken über die kommende Saison zu machen. Denn sobald die Tage länger werden, die Temperaturen wärmer und die Sonne stärker, reagiert die Natur mit erstaunlicher Geschwindigkeit.

Zimmerpflanzen für Einsteiger

Da kommt es nur gelegen, dass der Online-Handel ebenso schnell aushilft, und das zu niedrigen Preisen. Das gilt mittlerweile für alle Segmente, inklusive Garten, Bauen und Wohnen, wo Setzlinge, Pflanzgefäße, Blumenerde und Dünger, aber auch Gartenmöbel, Deko, Außenbeleuchtung, Zäune und Baustoffe wie Dachbleche günstig erhältlich sind.

Diese Auswahl können sich insbesondere Einsteiger zunutze machen. Denn wer die ersten Schritte im Bereich Blumen und Pflanzen macht, der macht nichts verkehrt, indem er zunächst mit pflegeleichten Lebewesen anfängt.

Diese gedeihen auch im Haus ausgezeichnet, was den Vorteil hat, dass die Überwinterung keine Herausforderung darstellt – auch wenn hierbei einige Punkte beachtet werden müssen.

Drei Beispiele für perfekte Einsteigerpflanzen

Unter den pflegeleichten Pflanzen haben sich einige Exemplare über Jahrzehnte in deutschen Haushalten etabliert. Hier einige Beispiele:

  • Der Drachenbaum (Dracaena) hat nicht nur einen tollen Namen, sondern sieht auch gut aus. Er existiert in verschiedenen Varianten, etwa als „gerandeter“ Drachenbaum (Dracaena marginata) oder als Dracaena compacta. In allen Fällen gilt: Der Drachenbaum mag Licht, aber keine starke direkte Einstrahlung. Ein warmer, aber nicht heißer Schattenplatz sowie regelmäßiges Gießen reichen aus, um die Drachenbäume gedeihen zu lassen. Im Winter geht es etwas ruhiger zu, ganz ohne Licht geht es allerdings auch dann nicht.
  • Die Yucca-Palme, auch als Palmlilie bekannt, ist schon fast eine Ikone unter den einsteigerfreundlichen Zimmerpflanzen. Der kräftige Stamm ist ihr charakteristisches Merkmal, die Pflanze kann mehrere Meter hoch wachsen und lässt sich bei Bedarf leicht stutzen oder vermehren. Da Yuccas sehr robust sind, benötigen sie nur gelegentlich etwas Wasser und Licht, um gesund zu sprießen.
  • Ebenfalls sehr beliebt ist die mexikanische Bergpalme (Chamaedorea elegans), die besonders empfindlich auf Sommersonne reagiert. Im warmen Schatten dagegen fühlt sie sich pudelwohl.

Wer einen Garten sein Eigen nennt, kann die Zimmerpflanzen an schönen Tagen ebenfalls davon profitieren lassen. Denn Drachenbaum und Co. lieben die frische Luft – einen schattigen, angenehmen Ort vorausgesetzt, sind die Wachstumsraten dort sogar noch höher als drinnen.

Doch für welche Pflanze man sich auch entscheidet, bleibt stets die Gefahr namens Staunässe zu beachten. Mit dieser kommt praktisch kein Gewächs gut zurecht, da Wurzelfäulnis die Folge ist. Im Zweifelsfall gilt deswegen, nicht zu häufig zu gießen. Denn selbst, wenn die Oberfläche der Erde trocken ist, heißt das nicht, dass im Inneren keine Feuchtigkeit herrscht.

Es hilft, vorsichtig mit dem Finger in die Blumenerde hinein zu fühlen. Ist die Erde auch in Wurzelnähe trocken, ist tatsächlich Zeit für die Gießkanne. Mit der Zeit kommt die Erfahrung und die Pflegefehler werden weniger, was die Pflanzen mit einer prachtvollen Optik danken.

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