Birnbaum Krankheiten

Den Birnbäumen geht es nicht anders als allen anderen Obstbäumen, die Zahl der erkrankten Bäume nimmt zu. Der konventionelle Obstbauer setzt die Chemiekeule ein, was auch der durchschnittliche Hobbygärtner macht. Bei der Anwendung von konventionelle Spritzmitteln sind erhebliche Karenzzeiten vorgeschrieben, um durch den Verzehr keinen gesundheitlichen Schaden zu nehmen.

Zwar werden durch den Einsatz von Spritzmittel Krankheiten und Schädlinge bekämpft, aber die Nützlinge finden auch ihr Ende. Die bessere Alternative wäre der Bioanbau, allerdings werden im Bioanbau auch Spritzmittel eingesetzt diese schaden der Umwelt und den Verbraucher weniger als die im herkömmlichen Obstanbau verwendeten Mittel.

Leider treten Krankheiten und Schädlinge in einer Form auf, dass es ohne zusätzliche Spritzmittel nicht mehr geht. Ein Blick in Nachbars Garten reicht oft schon aus um zu sehen das Spritzmittel eingesetzt werden. Schauen Sie sich die Rasenfläche an, exakt ohne ein Gänseblümchen oder Löwenzahn, weiter gibt es keinen Wildwuchs in irgend einer Ecke, geschweige ein Stein-oder Totholzhaufen, bei einer durchschnittlichen Grundstücksgröße mit Garageneinfahrt und Wege ist es kaum zu schaffen alles von Wildpflanzen frei zu halten, da ein Gänseblümchen oder etwas Moos zwischen den Fugen zum Feind des Grundstücksbesitzer wird, werden Unmengen von Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt.

Alle Mittel zusammen landen im Boden und im Grundwasser und wirken sich negativ auf die Versorgung der Bäume aus. Zu den Unkrautvernichtungsmitteln gesellen sich noch die verschiedensten Arten von Düngemittel, die schon bei der ersten Kleinigkeit eingesetzt werden.

Neben der Birne steht eine Konifere also wird diese mit Koniferendünger versorgt die daneben stehende Birne mit Obstbaumdünger beides landet im Grundwasser und bringt die schädliche Mischung, eine Überdüngung.

Die beste Versorgung ist Humus, einfach im Herbst das Laub unter dem Baum liegen lassen und die Humusbildung nimmt ihren natürlichen Lauf. Den meisten Bäumen fehlen die natürlichen Nährstoffe, was man schon an einem Wald sieht, die prächtigsten Bäume und diese werden nicht gedüngt. Auf natürlichen Streuobstwiesen sind weit weniger Krankheitserreger und Schädlinge zu finden wie auf einer aufgeräumten mit allen Chemikalien versorgten Plantage.

Apfelwickler beim Birnbaum

(Kleinschmetterling, Familie der Wickler, befällt auch die Birne )

Der Apfelwickler fliegt meist von Mai bis September in der Dämmerung und legt seine Eier auf Früchte und Blätter meist in zwei Generationen. Nach 1 – 2 Wochen schlüpfen die Raupen und fressen sich bis ins Kerngehäuse, die Früchte können vorzeitig abfallen. Bekämpfen kann man den Apfelwickler indem man Wellpappe faltet und um den Stamm wickelt. Die Larven nutzen die Wellpappe als Unterschlupf und können abgesammelt werden bzw. mit der Wellpappe vernichtet werden, die alte Pappe wird durch eine neue Wellpappe ersetzt.

Baumkrebs bei einem Birnbaum

(ist ein Pilz)

Der Krebs tritt hauptsächlich am Stamm und dicken Ästen auf, erkennbar an orange oder braune, trockene rissige Stellen im Rindenbereich. Bei jungen Bäumen kann der Pilz den ganzen Stamm umfassen, der Baum stirbt meistens ab. An dicken Ästen und am Stamm bilden sich nach Jahren dicke Geschwulste und regelrechte Beulen, diese wachsen von Jahr zu Jahr weiter. Neben Verdickungen können auch extreme Risse auftreten.

Die befallenen Stellen müssen bis ins gesunde Holz ausgeschnitten werden, kleine Äste am gesunden Holz abschneiden. Um zu vermeiden das Sporen ins gesunde Holz eindringen muss die Schnittstelle mit Wundverschluss behandelt werden. Das ab bzw. ausgeschnittene Holz sollte sofort entsorgt oder verbrand werden.

Birnengallmücke

( gehört zur Familie der Gallmücken, die in Mitteleuropa ca. 400 Arten umfasst, die die verschiedensten Pflanzenarten befallen )

Je nach Bodentemperatur von ca. 10°C schlüpfen die Birnengallmücken im März oder April aus Puppen, die im Boden überwintern. Die Gallmücke legt ihre Eier in die Birnenblüte ab. Die geschlüpften Larven bohren sich in das innere der Birne, sie verursachen Deformationen an den Früchten und fressen das innere der Birne. Nach einiger Zeit wandern die Larven in den Boden ab um sich zu verpuppen.

Im Haus- und Kleingarten gibt es eine direkte Bekämpfung nicht, die befallenen Früchte haben kurz nach der Blüte eine geschwollene Form und färben sich schwarz. In der Frucht befinden sich zahlreiche weißliche Larven. Die befallenen Früchte sollten rechtzeitig abgepflückt bzw. heruntergefallene aufgesammelt werden.

Birnengitterrost

( Rostpilz)

Der Birnengitterrost befällt Birnen und Wacholder, an den Birnbaumblätter entstehen im Frühjahr orange Flecken die in der Mitte dunkle Warzen bilden. Der Rostpilz überwintert auf verschiedensten Wacholderarten, er verursacht Verdickungen an den Ästen. Im April bis Mai werden bei Regen Sporen abgesondert diese werden durch Insekten weiter getragen. Am Birnbaum kann die Infektion durch am Baum überwinternde Sporen erfolgen.

Eine Bekämpfung erfolgt durch entfernen der befallenen Blätter und verhindern das beide Pflanzen zusammen gepflanzt werden. Eine weitere Methode ist das Spritzen mit Fungiziden oder Schachtelhalmsud.

Birnenprachtkäfer

( Aussehen kupferfarben )

Der Birnenprachtkäfer befällt den Stammbereich und stärkere Äste. Es bilden sich Risse und Verborkungen, unter der Rinde sind zickzackförmige Fraßgänge der Larven sichtbar. Eine Bekämpfung ist schwierig, befallene Stellen können ausgeschnitten werden.

Birnblattsauger

Der Befall kann im Frühjahr und Frühsommer durch die grauen Blattläuse an Birnbäumen auftreten. Die missgebildeten Blätter der Birne werden klebrig von Honigtau. Die befallenen Blätter sollten abgesammelt werden, der wichtigste Feind der Birnblattsauger sind Blumenwanzen, ein zugelassenes Insektizid gibt es nicht.

Birnenblütenbrand

( Erreger Pseudomonas syringae, Bakterium )

Blütenbefall:

Nach der Infektion des Birnbaumes entwickeln sich auf Blütenteilen schwarze Flecken. Die Infektion kann sich über die gesamten Blütenbüschel bis auf den Zweig ausbreiten, die Fruchtansätze sterben ab. Nach dem abwerfen der Blütenblätter bilden sich auf den kleinen Früchten schwarze Flecken, breitet sich die Krankheit aus werden die Früchte schwarz und fallen ab.

Blattbefall:

Es bilden sich auf den jungen Blättern dunkelbraune oft rötlich umrandete Flecken die sich danach schwarz färben, nach der Ausbreitung fallen die Blätter ab.

Die Bekämpfung kann mit Kupferpräparaten erfolgen.

Birnenverfall – Phytoplasmose

Den Birnenverfall erkennt man das der Baum ab Juni auffällig viel Laub verliert und sich im Kronenbereich auffällig viel dürre Äste bilden.

Durch die Krankheit beginnen die Faserwurzeln im Traufbereich Richtung Stamm abzusterben.

Übertragen wird die Krankheit durch Insekten wie Birnblattsauger, Blattläuse oder Zikaden. Um den Verlauf der Krankheit zu verringern ist eine erhöhte Versorgung mit Nährstoffen nötig ( Zugabe von Kompost oder Dünger ). Die Lebenserwartung eines befallenen Baumes liegt zwischen 3 bis 7 Jahren je Größe der Bäume.

Feuerbrand

( durch Bakterium Erwinia amylovora )

Feuerbrand ist einer der gefährlichsten Pflanzenkrankheiten vor allem bei Kernobstgewächsen kann er sich seuchenartig schnell ausbreiten, für Menschen besteht keine Gefahr. Erkennen lässt sich der Feuerbrand durch Welken und Absterben der befallene Pflanzenteile. Die Blüten, Blätter und Triebe verfärben sich schwarz oder braun. Aufgrund des Wasserverlustes krümmen sich die Triebspitzen nach unten. Die Pflanzen sehen wie verbrannt aus. Junge Pflanzen sterben innerhalb von zwei bis drei Wochen ab, ältere Pflanzen sterben innerhalb von eines oder mehrerer Jahre ab.

Die Verbreitung des Feuerbrand kann über den Transport von Pflanzenmaterial über größere Entfernungen erfolgen, wobei auch die Schnittwerkzeuge eine Rolle spielen. Das Wetter, Wind, Regen, Insekten, Kleinsäugetiere, Menschen sowie Vögel spielen ebenfalls eine Rolle bei der Verbreitung.

Maßnahmen gegen den Feuerbrand:

Für Feuerbrand besteht Meldepflicht!

Rückschnitt bis ins gesunde Holz ca. 50 cm, was bei kleinen Bäumen die komplette Rodung bedeutet, große Bäume vertragen einen Rückschnitt besser. Über die Verwendung von Spritzmittel sollte sich beim zuständigen Landwirtschaftsministerium erkundigt werden, da es in den EU- Ländern keine einheitlichen Regelungen gibt.

Frostspanner

( Falter )

Der Falter legt im Herbst seine Eier an die Bäume, die hellgrünen Larven schlüpfen im Frühjahr und fressen an Blättern und Blüten.

Die Bekämpfung kann mit Leimringen erfolgen, ist das natürliche Gleichgewicht im Garten hergestellt übernehmen Nützlinge wie Raupenfliegen, Spinnen, Käfer und Vögel diese Aufgabe.

Fruchtschalenwickler ( wie Apfelwickler )

Monilia – Fruchtfäule

( Pilzkrankheit )

Die Fruchtfäule kann die Früchte aber auch Blüten und Triebe befallen. An den Früchten bildet sich ein brauner Schimmel, die Früchte bilden Faulstellen die sich über die gesamte Frucht ausbreiten. Weiter folgen weiße Sporenringe, diese führen zu weiteren Infektionen, die verfaulten Früchte trocknen ab und bleiben am Baum hängen.

Bekämpfung: Die befallenen Früchte sofort entfernen sowie heruntergefallene Früchte aufsammeln. Sind Triebe befallen werden diese großzugig zurückgeschnitten.

Obstbaumkrebs ( siehe Baumkrebs )

Schorf

( Pilzerkrankung )

Erkennbar ist der Schorf das sich auf den Blättern kreisförmige Flecken bilden, diese wirken fast durchsichtig. Nach einer Weile trocknen und fallen die Blätter ab. Durch den Schorf können auch Triebe und die Rinde befallen werden, die Früchte haben braune Flecken die aufreißen wodurch ein Faulen der Früchte erfolgt, die Früchte können trotzdem verzehrt werden.

Eine Bekämpfung kann mit einen Fungizid erfolgen, weiterhin sollte die Krone ausgelichtet werden. Das Laub des befallenen Baumes muss entsorgt werden. Wer auf den Einsatz von Fungiziden verzichten will kann mit einer Jauche aus Birkenblätter den Baum behandeln. Die Jauche lässt leicht herstelllen auf 1 Kilo Birkenblätter 10 Liter Wasser. Die Jauche einige Tage stehen lassen und täglich umrühren bis sich Schaum bildet. Wenn Birkenblätter kompostiert werden kann der Kompost um die Baumscheibe aufgebracht werden, der Kompost wirkt als Dünger und beugt dadurch der Schorfbildung vor.

Wühlmäuse

Die Nager fressen mit Vorliebe die kleinen Saugwurzeln von Obstbäumen was zum absterben des Baumes führen kann. Die Bekämpfung von Wühlmäusen ist nicht gerade die einfachste Arbeit. Mit Holundersud der um den Baum und auf die Gänge gegossen wird kann die Wühlmaus vertrieben werden. Eine regelmäßige Bodenbearbeitung und das freihalten der Gehölze, sodass die natürlichen Feinde wie Katze, Wiesel und Greifvögel gute Jagdmöglichkeiten haben, beugen dem Wühlmausfras vor.

Der Handel bietet zur Wühlmausbekämpfung eine Anzahl von Fallen und Gerätschaften an, über die Wirksamkeit kann man sich streiten, probieren geht über studieren.

Doppelte Wühlmausfalle:

Der Fang der Wühlmaus erfolgt von beiden Seiten, schnappt die Falle zu erkennt man dies an den Spannbügeln die aus dem Boden ragen.

Wühlmausgas:

Das Mittel wirkt als Verdrängungsmittel gegen Wühlmäuse und Maulwürfe, die Brocken werden in die Gänge gelegt und lösen sich von selbst auf.

Wühlmausröhrenfalle:

Die Röhrenfalle wird in den Wühlmausgang eingegraben, kontrolliert wird durch ein Kontrollloch.

Wühlmausscheuche:

Die Scheuche wird in den Boden gesteckt, ein Klöppel im Standrohr schlägt gegen die Wandung. Die Schallwellen vertreiben Wühlmäuse und Maulwürfe. Angetrieben wird der Klöppel über einen Windkreisel.

Wühlmaus Selbstschussfalle:

Das schussbereite Gerät wird in den freigelegten Wühlmausgang gestellt und entsichert. Da die Wühlmaus keine frische Luft und kein Licht mag wird diese in kurzer Zeit versuchen die Öffnung zu verschließen. Durch das vor sich herschieben der Erde wird das Schussgerät ausgelöst und die Wühlmaus mittels Gasdruck getötet.

Wühlmausköder:

Der Köder wird in die Gangöffnung gelegt, durch sein pflanzliches Aroma wird dieser von der Maus vor dem Gemüse bevorzug. Durch den Köder wird die Blutgerinnung gehemmt und die Wühlmaus stirbt.

30 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr geehrter Herr Kühne,

    wir haben Probleme mit dem Birmbaum. Es sind orange
    Flecken zu finden wie oben beschrieben. Können Sie
    uns sagen wie man den Schachtelhalmsud macht?
    Oder etwas anderes dagegen unternimmt?

    Vielen Dank im voraus
    F.Bulajic

    • Schachtelhalmsud herstellen

      Hallo Franz,

      ich möchte aus der Antwort keine wissenschaftliche Abhandlung machen, sondern so einfach wie möglich zu antworten.

      Da der Birnbaum noch keine Blätter hat ist der Schaden vom letztem Jahr, für die Behandlung mit Schachtelhalmsud als Erstbehandlung ist es schon zu spät und zu warm.

      Die Krankheitserreger zieht sich im Herbst vom Birnbaum zurück und überwintern am Wacholder. Wandern mit den ersten warmen Tagen im Jahr an den Birnbaum, was allerdings auch schon an warmen Januartagen sein kann.

      In Ihrer Nähe muss sich also Wacholder befinden. Ohne diese Pflanze hat der Erreger keine Chance, der Wacholder müsste auf lange Sicht gesehen entfernt werden. Wenn Sie einen verständlichen Nachbarn haben, spendieren Sie ihm eine Tuya für ca. 9,99 € und fällen den Wacholder. Wo Birnbäume wachsen, wächst normalerweise kein Wacholder.

      In Ihrem Fall sollte Sie ein Pilzbekämpfungsmittel (Fungizid) einsetzen um zu retten was zu retten ist. Zwar ist GartenBob.de gegen künstliche Spritzmittel aber gegen von Menschenhand gemachte Fehler ist auch die Natur machtlos. Nach dem Einsatz lt. Spritzanweisung des Herstellers können Sie mit Schachtelhalmsud weitermachen.

      Sie können bei den Produkten auf Spritzmittel von Bayer und Neudorf zurückgreifen.

      Da noch kein Schachtelhalm zu ernten und gewachsen ist, sollten Sie erst einmal ein Konzentrat kaufen wie von Neudorf „Schachtelhalm Extrakt“.

      Wenden die Mittel nach Dosieranleitung an, und noch ein GartenBob.de Tipp.

      Viel hilft viel – ist bei der Anwendung von Spritzmitteln falsch, wird zu hoch dosiert kann der Baum schaden nehmen.

      Schachtelhalmsud herstellen

      Die beste Zeit der Ernte ist von Juni bis Juli, so lange können Sie nicht warten.
      Das günstigste Mischungsverhältnis wäre ca. 1 kg Schachtelhalm auf 10 l Wasser.

      Es muss nicht aufs Gramm genau gemischt werden, dass trifft nur für die Chemieprodukte zu.

      In einen Behälter zwei volle Hände Schachtelhalme geben und 10 Liter Wasser auffüllen. Je nach Temperatur dauert es einige Tage bis die Brühe beginnt zu gären. Erkennbar am aufschäumen des Gemisches. Den Sud durch ein Sieb geben und er kann angewendet werden.

      Da der Baum durch den Befall geschwächt wird kann zusätzlich um den Stamm Rohkompst oder Mulch (kein Rindenmulch)gegeben werden. Bei starker Trockenheit zusätzlich gießen, allerdings reicht bei einem Baum die Gießkanne nicht aus. Lassen Sie den Gartenschlauch auf kleiner Flamme vor sich hin laufen bis der Boden im Baumbereich kräftig durchgeweicht ist.

      Viel Erfolg, GartenBob.de und denken Sie daran, der Wacholder muss entfernt werden.
      Wenn nicht- führen Sie die Spritzungen jedes Jahr wie oben beschrieben durch.
      Die erste Spritzung erfolgt mit den ersten Sonnenstrahlen im Januar.

  2. Sehr geehrte Damen und Herren,
    an einem Birnbaum haben die daran befindlichen kleinen Birne in der Schale senk- oder waagerechte Risse bekommen. Ich hatte diesen Vorgang schon einmal vor Jahren.Die so beschädigten Birne fangen dann an zu faulen.
    Ich muss dazu sagen, dass der kleine Baum immer gewässert wurde; vielleicht zu viel Wasser gegeben ?
    Können Sie mir sagen was das ist und wie der Baum zu behandeln ist?
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen und freundliche Grüsse
    Walter Dörr
    Konrad Adenauer Str. 37
    63150 Heusenstamm

    • Birnenfrüchte haben Risse

      Hallo Walter Dörr,

      wenn junge Birnenfrüchte waagerechte oder senkrechte Risse bekommen handelt es sich bei Birnen um den Befall von Schorf (Birnenschorf- Pilz).

      Die Befallsgefahr besteht bei feuchter Witterung im Frühjahr. Die Infektion kommt vom Laub des Vorjahres oder befallenen Zweigen an denen die Sporen überwintern.
      Die Ansteckungsgefahr erhöht sich je länger die Früchte und Blätter im Frühjahr Feuchtigkeit ausgesetzt sind.

      Die Baumkrone sollte ausgelichtet werden um bei guter Durchlüftung ein schnelles abtrocknen der Früchte und Blätter zu erreichen. Befallene Früchte sollte entfernt sowie entsorgt werden um eine Verbreitung des Pilzes zu vermeiden. Im Herbst sollte das Laub entfernt und entsorgt werden (nicht auf dem Komposthaufen).

      Bei extremen Befall kann auf ein entsprechendes Pilzfrei- Spritzmittel zurückgegriffen werden.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  3. Hallo,
    Ich habe einen Nashikbirnbaum. Die jungen Triebe werden mit irgendetwas schwarzem befallen. Die Triebe krümmen sich dann zusammen und es laufen Ameisen ständig in großen Mengen dort hin. Das Gleiche kann ich an meinem jungen Kirschbaum beobachten. Beide Bäume Hab ich erst vor 2 Jahren gepflanzt. Größe ca. 160 cm.
    Kann mir jemand sagen was das sein könnte und wie ich es bekämpfen kann?
    Vielen Dank im Voraus für eine Antwort

  4. Hallo,habe sei 3 jahre einen kleinen minni Birnbaum,habe leider noch keine Birnen ernten können,weil er die ganzen Birnen immer abwirft! was kann ich tun?

    • Birnbaum wirft Birnen ab

      Hallo Marina Ehrhardt,

      die Antwort warum der Baum seine Früchte abwirft ist sehr umfangreich, man findet sie bei GatenBob.de unter Schädlinge & Krankheiten, Birnbaum wirft Birnen ab

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob

  5. Hallo !
    Mein Birnbaum treibt jedes Jahr super aus, hat viele Blüten und es wachsen unzählige Birnen. Doch diese bekommen (fast) alle schon sehr früh schwarze Flecken, welche immer mehr werden und dann schließlich regelrecht verfaulen (aber nicht braun, sondern ganz schwarz und ausgetrocknen) und abfallen. Was kann das sein bzw. was kann ich dagegen tun ?

      • Helene .Blüte reichlich. Bei mir sind die schwarzen Flecken zuerst nur Punkte. Die Birne verkrümmt sich. Fängt auch mal an zu faulen. Im B.-Fleisch bilden sich gelbe, harte Knoten . Die ersten Früchte fallen teilweise schon im Juli, jedoch ohne Befall. Welche Maßnahmen sind erforderlich ? Wacholder wurde (30 m) im Frühjahr entfernt .

  6. Hallo GartenBob.de

    Bei mein Birnbaum ist die Rinde sehr gerissen und hebt sich ab vom Stam, es ist schon eine große Fläche (verlängst am Stam hoch) frei. Der Baum ist ca 10 Jahre,
    Was kann ich dagegen tun. Ich habe mal gehört das man Mullbinden drumwickeln soll, aber nisten sich da nicht erst recht Fäuelnis und Parasiten unter ??
    Der Baum hängt voll mit jungen Früchten und es wäre schade drum.
    Vielen Dank im voraus. mfg René

  7. Hallo,
    Wir haben einen Birnbaum der an der Hauswand wächst. Ich kann keine Flecken, Pilze oder Befall von Larven etc. finden. Er traegt dieses Jahr viele Fruechte und die Blaetter sehen alle gesund aus. Allerding halten sich hunderte von Fliegen seit einigen Tagen im Baum auf. Ist das ein Zeichen für eine Erkrankung oder den Befall des Baums? Wir wuerden gerne gleich reagieren um sicher zu gehen das der Baum auch weiterhin so gut gedeiht. Danke für einen Tip hierzu.

  8. Hallo! Habe einen birnbaum mit 2m hoch und er wächst in einem großen Gefäß! Aber seit heuer lässt er die blätter hängen und auch die kleinen Äste!

    Mfg jürgen

  9. Hallo, Auf meinem Balkon habe ich einige verschiedene Kübelpflanzen, zb.
    Apfelbaum, Zitronenbaum, auch ein Kräuterbeet ist betroffen von 2verschiedenen
    Fiechern. 1. sieht aus wie ein tausendfüssler ca.10mm, und ein Wurm, auch 10mm groß, hat eine harte Haut und ringelt sich zusammen wie eine Schnecke. Jemand sagte mir, dass es sich bei dem letzteren warscheinlich um einen Drahtwurm handelt. Ich weiss weder was es ist,noch wie ich die Fiecher wieder los werde.
    Um eine baldige Antwort würde ich mich freuen. Bärbel Schwarz

  10. Hallo,
    unser 30 Jahre alter Williams- Christ- Birnbaum(Halbstamm)hat dieses Jahr eine Rekordmenge wohlschmeckender Früchte hervorgebracht. Nun habe ich eben beim Rasen mähen festgestellt, dass die Baumrinde regelrecht vom Stamm abplatzt!! Allerdings nicht in grossen Stücken, sondern kleine Stückchen….Sonst sieht der Baum gesund aus, keine vertrockneten Triebe oder ähnliches…ich mache mir Sorgen, denn ich möchte den Baum unbedingt erhalten. Für einen Tip wäre ich sehr dankbar!
    Freundliche Grüsse
    Markus Lauber

  11. Rote Flecken auf den Blattern eines Birnbaums
    (besonders auch auf den Neuaustrieben)
    und kleine Blasen auf anderen Blättern.
    Der Baum steht an einer Wand und macht
    sonst einen gesunden Eindruck.
    Wer weiss Rat ?

  12. Hallo,
    ich habe ein Obstspalierhecke. Mittendrin steht eine Bürgermeisterbirne, die ich vor 3 Jahren gepflanzt habe. Letztes Jahr hat er schon ordentlich getragen. Dieses Jahr treibt er nicht aus und ist kahl. Alle anderen Bäume sind schon in Blüte und haben größtenteils ihr Laub. Am Leben ist der Birnbaum anscheinend. Denn an den Trieben kommen zwar Blüten raus, diese sind jetzt aber erst ca. 1,5cm lang und wachsen nur in Zeitlupe. Wir haben jetzt immerhin schon Mitte Mai. Kann mir jemand sagen, was mit dem Baum los sein könnte?

  13. Hallo, wir haben einen sehr alten Birnenbaum der jedes Jahr viele leckere Früchte trägt, nun ist er befallen von eine Art Riesenmaden sie spinnen einen Ast komplett ein. Was kann ich tun und sind diese für Mensch und Tier gefährlich?

  14. Hallo Gartenbob.de
    Ich habe einen birnenbaum,dessen Früchte kurz vor der Erntezeit vom stiel an nach unten faul
    werden u.abfallen.dies geschied seit 3 Jahren.Was kann ich tun.

    • Hallo Conny,

      auf dem Baum hat sich ein Pilz festgesetzt, dieser sorgt regelmäßig für den Verlust der Früchte. Die Bekämpfung sollte gewissenhaft und langfristig erfolgen, alle weiteren Informationen über die Pilzbekämpfung findet man bei GartenBob.de in der Kategorie „Schädlinge & Krankheiten“ unter „Birnen haben schwarze Flecken, faulen und fallen ab“. Auch wenn die Früchte an Ihrem Baum keine schwarze Flecken haben, sie faulen und fallen ab, die Bekämpfungsmaßnahmen sind bei Pilzbefall identisch.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  15. Hallo GartenBob,

    unsere Nashi-Birnbaum blüht wie jedes Jahr wunderschön; leider sind im oberen Bereich des Baumes kahle Äste anzutreffen. Können das vom Winter Frostschäden sein oder was könnte es sonst sein?

    Mit freundlichen Grüßen
    Edith

    • Hallo Edith Bosse,

      bei den kahlen Ästen kann es sich um Frostschäden handeln. Treiben die Äste später nicht mehr aus, können diese entfernt werden. Die anderen Äste der Krone sollten regelmäßig kontrolliert werden. Treten keine weiteren Veränderungen auf, ist der Baum in Ordnung.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  16. Hallo GartenBob,
    habe im März einen drei Jahre alten Birnenbaum, Pastorenbirne, umsetzen müssen. Jetzt, wo er austreibt, bekommen die Blattspitzen mittig einen schwarzen Streifen und die Blätter rollen sich ein.
    Was kann ich tun?
    Ich sehe mit Interesse Ihrer Antwort entgegen.
    Frank Bonn

    • Hallo Frank Bonn,

      die schwarzen Streifen passen nicht zu den eingerollten Blättern. Daher ist eine Diagnose kaum möglich, schwarze bzw. dunkle Flecken kämen in Frage, es würde sich um Viren- oder Pilzbefall handeln.

      Es ist abzuwarten wie sich die Streifen verändern, gegen Viren gibt es keine Mittel, sollte es sich um einen Pilzbefall handeln, kann mit Fungiziden gespritzt werden. Im Baumarkt oder Gartencenter gibt es entsprechende Kupfer-Spritzmittel, da Viren selten vorkommen, kann der Birnbaum vorbeugend gegen Pilzbefall behandelt werden.

      Die Blätter und Zweige sollten regelmäßig kontrolliert werden, um zu einem späteren Zeitpunkt eine genaue Diagnose stellen zu können.

      Mit freundlichen Grüßen
      GartenBob.de

  17. Hallo,
    wir haben eine Birne (Säulenobst) im März gepflanzt. Als die Blätter dann austrieben, war noch alles ok. kurz danach haben sie sich zusammengerollt und auf der Unterseite waren sie übersät mit kleinen roten Flecken. Mittlerweile sind die teilweise ins schwarze übergegangen. Gehe davon aus, dass es sich um einen Pilz handelt. Aber um welchen und was kann ich tun?

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