7 Wertvolle Tipps beim Schneiden der Hecke

Heckenscheren sind Geräte, welche im Gartenbereich eingesetzt werden. Mit ihnen kann man Hecken, Gebüsche oder Pflanzen mit stabilen oder festen Stängeln stutzen und zurückschneiden. Hergestellt werden heutzutage Heckenscheren, welche mit der Hand bedient werden müssen und motorangetriebene, welche sowohl über einen Benzinmotor als auch einen Elektromotor funktionieren. Charakteristisch für motorisierte Heckenscheren ist das 40 bis 70 cm lange „Schwert“.

Tipps Heckenschnitt

Das Sägeblatt besteht aus einer feststehenden Leiste mit beidseitig feststehenden Messern. Der Abstand der Messer auf dem Balken beträgt 1,5 bis 3,4 cm. Dieser Abstand legt fest, welche Aststärke durchsägt werden kann. Ein weiterer Balken, welcher ebenfalls mit Messern versehen ist, bewegt sich hin und her.

Durch die Kombination der Bewegungen funktionieren die Messer schließlich wie kleine Scheren, wodurch man seine Hecke sehr genau kürzen kann.

Im Gegensatz zu den motorisierten Modellen besitzen die Handheckenscheren eine Schere, welche bis zu 60 cm lang ist. Die Schneiden jedoch sind nur halb so lang. Typisch sind Zangengriffe mit einer nach innen gewölbten Schneide.

Benzin Heckenschere

In regelmäßigen Abständen sollten die Schneideblätter geschliffen werden, um sich einen sicheren Arbeitsrahmen zu schaffen. Die Griffe der Handheckenschere bestehen meistens aus Holz und sind besonders lang, damit die Hebelwirkung ausreichend und angenehm genutzt werden kann.

Was sagen leidenschaftliche Gärtner zum Thema Heckenschere?

„Ich lege Wert auf einen praktischen Wechselakku mit Ladestandsanzeige, einen Rundumgriff und einen Kantenschutz am Ende der Säge.“

„Für mich ist das Gewicht der Säge von Bedeutung. Wenn ich den ganzen Tag im Garten arbeite, dann muss die Heckenschere so leicht wie möglich sein und gut in der Hand liegen.“

„ Der integrierte Akku nervt mich manchmal. Denn ist der Akku leer, dann muss das gesamte Gerät an die Ladestation und ich muss mit meiner Arbeit pausieren.“

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Welche Antriebsarten von Heckenscheren gibt es?

Es gibt viele verschiedene Antriebsarten von Heckenscheren. Im Folgenden werden diese stichpunktartig aufgeführt:

Alleinstehende Heckenscheren

Manuell betriebene Heckenschere: Muskelkraft ist von Nöten, auf keine externe Energiequelle angewiesen

Benzin Heckenschere: in der Regel laut, schwer, sehr leistungsstark

Elektro Heckenschere: von einer externen Energiequelle abhängig, kabelgebunden, im Vergleich zu der benzinbetriebenen Heckenschere geringeres Gewicht, aber auch eine geringere Leistung

Akku Heckenschere: Arbeitsleistung im Vergleich zur Elektro Heckenschere schwächer, Laufleistung ist abhängig von der Akkuleistung

„Mit meiner modernen Akku Heckenschere kann ich dank der rasanten Technologieentwicklung genauso kraftvoll Hecken schneiden, wie mit meiner herkömmlichen kabelgebundenen Heckenschere.“

Was sagt das Gesetz?

Ab wann muss eine Hecke geschnitten werden? Genau solche Fragen werden im Bundesnaturschutzgesetz beantwortet. Demnach ist seit 2010 bundesweit geregelt, dass Hecken, lebende Zäune, Gebüsche und andere Gehölze im Zeitraum vom 1.März bis 30.September nicht abgeschnitten werden dürfen. Bäume zählen nicht in diese Regelung.

Befinden sich in Ihrer Hecke Nistplätze von Vögeln oder anderen wild lebenden Tieren und Pflanzen, dann ist auch hier von einem Heckenschnitt abzuraten und eine Verschiebung des Vorhabens dringend zu empfehlen. Geht es Ihnen allerdings rein um einen sogenannten Pflege- oder Formschnitt, dann dürfen Sie dies laut Gesetz jederzeit durchführen.

Einen prüfenden Blick nach Nestern oder Nahrungsvorräten sollten Sie sicherheitshalber kurz vor dem schneiden Ihrer Hecke vollziehen.

Auch ist es für Wohnungs- oder Hauseigentümer von großer Bedeutung, was in der Teilungserklärung ihrer Immobilie steht. Mitunter ist er verpflichtet, seine Hecke oder andere Pflanzen auf einer gewissen Höhe zu halten.

Dies wird unter anderem im Sondernutzungsrecht festgehalten. Auch sind Schnitte, welche der Verkehrssicherheit dienen zu jeder Zeit möglich. Erfragen Sie solche Fälle am besten bei der Naturschutzbehörde und lassen sich dort individuell beraten.

7 Tipps beim Schneiden der Hecke

  1. Verwenden Sie nur Heckenscheren mit scharfen Klingen. Dieser Tipp ist sehr wichtig, da Sie andernfalls Ihre Hecke oder andere Pflanzen unnötig verletzen und den Ästen einen Schaden zufügen können.
  1. Saubere Gartengeräte verwenden. Auf schmutzigen Gartengeräten können Bakterien und Keime haften, welche in die offenen Wunden an den Ästen gelangen. Das kann man durch eine kurze Säuberung vermeiden.
  1. Informieren Sie sich über den idealen Zeitpunkt zum schneiden Ihrer Hecke. Wann reduziert die Pflanze ihr Wachstum? Dürfen die offenen Stellen am Ast direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein? Wann treibt Ihre Hecke aus? Darf an kalten Tagen oder bei Minustemperaturen geschnitten werden?
  2. Schauen Sie nach Brutplätzen.
  3. Das eigene Augenmaß ist selten grade, da Sie die Hecke nur mit einigem Abstand gut betrachten können. Ein Gerüst mit einer befestigten Drahtspannung kann Ihnen bei einem geraden Schnittverlauf helfen.
  4. Abgestorbene oder schimmelige Äste komplett entfernen.
  5. Häufigeres und dafür nur mäßiges Kürzen fördert ein buschiges und kompaktes Wachstum Ihrer Hecke. Auf einen ausreichenden Licht- und Lufteinfall in alle Schichten der Hecke achten.

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