Ein Gewächshaus im Garten – für wen lohnt sich das?

Gewächshäuser gibt es schon seit Jahrhunderten, und ihre Beliebtheit nimmt weiter zu. Gewächshäuser sind so beliebt, weil sie es ermöglichen, die Vegetationsperiode für die Pflanzen zu verlängern oder sogar Pflanzen anzubauen, die normalerweise in dem hiesigen Klima nicht überleben könnten.

Lohnt ein Gewächshaus

Wer darüber nachdenkt, seinen Garten um ein Gewächshaus zu erweitern, sollte sich vor der Anschaffung eines Gewächshauses zunächst einige grundlegende Gedanken machen über den späteren Nutzen des Gewächshauses. Lesen Sie hier, was Gewächshäuser sind, welche verschiedenen Typen es gibt und welche Vor- und Nachteile ein Gewächshaus mit sich bringt.

Worauf man unbedingt achten sollte beim Kauf eines Gewächshauses

Ein Gewächshaus ist eine Konstruktion aus Glas oder Kunststoff, die für die Pflanzenaufzucht verwendet wird. Gewächshäuser ermöglichen eine bessere Temperatur- und Feuchtigkeitskontrolle als Freiluft Gärten und sind daher ideal für Gebiete mit kälterem Klima oder kürzeren Wachstumsperioden. Bei der Auswahl eines Gewächshauses ist es wichtig, die Größe, die Art des Materials und die Qualität der Konstruktion zu berücksichtigen.

Anzucht im Gewächshaus

Aber, für wen lohnt sich ein Gewächshaus im Garten? Gewächshäuser beanspruchen Platz- das sollte man unbedingt berücksichtigen. Ist der Garten sehr klein, lohnt sich die Anschaffung eines großen Gewächshauses nicht.

Die Begeisterung für das Gärtnern im Gewächshaus kann schon früh gefördert werden. Auch Kindern kann man mit einem Gewächshaus schon die Freude an der Arbeit im Garten vermitteln. Allerdings sollte man hier ganz klein anfangen, zum Beispiel mit einem Minigewächshaus, das auf der Fensterbank Platz hat. So wird die Wirkungsweise des Gewächshauses spielerisch beigebracht.

Hat man sich entschieden für das richtige Material (Kunststoff oder Glashaus), die passende Größe und den optimalen Standort, kann man mit den Vorarbeiten anfangen. Zunächst einmal braucht man ein richtiges Fundament für das Gartenhaus, damit es fest und gerade auf dem Boden steht. Zusammengefasst gibt es einiges zu beachten, wenn man sich mit der Anschaffung von einem Gewächshaus beschäftigt. Zunächst einmal sollte man den Zeitaufwand nicht unterschätzen.

Ein Gewächshaus sollte regelmäßig gelüftet werden, damit sich kein Schimmel an den Pflanzen bildet. Aber aufwendiges Schi-Schi mit regelmäßiger Beleuchtung ist auch nicht notwendig; die Pflanzen bekommen schon genug Licht zum Wachsen, auch ganz ohne Hilfe. Moderne Häuser bieten hier eine automatische Belüftung an.

Tomaten im Gewächshaus

Am einfachsten und schnellsten ist es, wenn man ein Gewächshaus im Fachhandel kauft, das dann nur noch auf das Fundament montiert werden muss. Im Fachhandel kann man auch die noch offenen Fragen klären, z. B. wie es beheizt (oder gekühlt) wird und ob es mit einem automatischen Bewässerungssystem ausgestattet ist. Bevor man hier jedoch tätig wird, sollte man sich bei der örtlichen Gemeindeverwaltung über die rechtlichen Auflagen informieren. Da es verschiedene Arten von Gartenhäusern und Gewächshäusern gibt, sind auch eventuell Vorschriften beim Bau zu beachten. Bei praxistipps.focus.de bin ich dazu auf einen nützlichen Artikel gestoßen.

Gewächshäuser können vielseitig genutzt werden, z. B. für den Anbau von Gemüse, Kräutern oder Blumen, für die Aufzucht tropischer Pflanzen, die Anzucht von Samen, oder zum Überwintern von Pflanzen. Sie können eine großartige und optisch verschönernde Ergänzung für den Garten sein. Dabei ist es egal, ob sie nur genutzt werden, um im Frühjahr schon zeitig mit der Aussaat zu beginnen oder ob man sie auch dazu nutzt, in der kälteren Jahreszeit Gemüse anzubauen.

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