Rinde löst sich vom Baum und die Fasern liegen frei

Unter „Rinde platzt großflächig vom Stamm ab“ in der Kategorie „Schädlinge & Krankheiten“ sind eine Vielzahl von Möglichkeiten beschrieben, um den Schaden zu begrenzen. Neue Rinde bildet der Baum nicht mehr, unter der Rinde liegt die Kambiumschicht (Wachstumsschicht), diese führt die Nähstoffe.

Hat sich das Zellgewebe zwischen Rinde und Kambiumschicht geschlossen, kann der Ast weiterwachsen. Die braunen Fasern unter der Borke (Rinde) der Bast spielt eine unwesentliche Rolle.

Rinde löst sich vom Baum

Ist diese frei, werden die Fasern abtrocknen und mit der Zeit abfallen. Der Ast kann bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden oder mit verschiedenen Maßnahmen aus dem Text, Rinde platzt großflächig vom Stamm ab, behandelt werden.

Um welche Krankheit oder Schädling es sich handelt, kann ganz genau nur im Labor festgestellt werden. Ich habe in vielen Jahren bei Hunderten von Kunden nur einen Gärtner gefunden, der eine Bodenanalyse in Auftrag gegeben hat.

Ansonsten nicht einen Hobbygärtner, der Geld für eine Untersuchung auf Pilze und andere Krankheiten durchgeführt hat. Der Baum kann mit solchem Schaden noch Jahre leben. Sollte ein Ast mit diesem Schaden komplett absterben, diesen herausschneiden und den Baum regelmäßig kontrollieren.

Ursachen die selten berücksichtigt werden

Das Alter des Baumes spielt eine wesentliche Rolle. Bäume sind nicht unsterblich. Hochgezüchtete Bäume mit hohen Erträgen haben ihr Ende viel schneller erreicht als ein ganz normal Baum.

Rinde platzt ab

Umwelteinflüsse setzen einem Baum zu, es gesellen sich die verschiedensten im Garten verwendeten Dünger für Koniferen, Rasen, Gemüse und sonstige Pflanzen hinzu, diese versickern im Boden und bilden im Oberflächen- sowie Grundwasser ein Giftgemisch, was ein Baum verkraften muss.

Unkrautvernichter, Moosentfernen und sonstige Mittel sorgen für den Rest.

Empfehlung

Vielleicht lässt sich ein einzelner Baum nicht retten, jeder Gärtner kann einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Bedingungen für Mensch, Tier und Pflanzen verbessern.

Es fängt im kleinen an. Kunstdünger raus aus dem Garten. Unser GartenBob Garten hat seit der Übernahme seit Jahrzehnten keinen Kunstdünger gesehen. Gedüngt wird mit Kompost und natürlichen Mitteln wie Brennnesselsud, Schachtelhalm u. a. natürliche Stoffe.

In anderen Gärten der Nachbarschaft wird mit allem möglichen Kunstdünger gearbeitet, die Erträge sind nicht höher als die von GartenBob.de.

Verzicht auf Unkrautvernichter und Co. So wird der eigene Garten ein wenig freier von Schadstoffen. Ein Garten ohne Schadstoffe, dann der nächste Garten und so weiter.

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